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Rügen Fünf abstruse Theorien zum mysteriösen Klumpen vor Rügen
Vorpommern Rügen Fünf abstruse Theorien zum mysteriösen Klumpen vor Rügen
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16:45 27.11.2018
Am Strand von Kap Arkona wurde dieses mysteriöses Objekt gefunden. Quelle: Wiebke Dresel
Putgarten

Am Strand von Kap Arkona (Insel Rügen) wurde ein Brocken gefunden. Eine weiße Masse mit vielen bräunlichen Kugeln. Wir haben da mal ein paar mehr oder weniger nahe liegenden Erklärungen zusammengetragen:

1. Dinosaurier-Eier

Wo sich heute die Ostsee befindet, könnten vor Millionen von Jahren unzählige Dinosaurier gelebt haben. Tief auf dem Meeresgrund war seitdem ein Nest mit Echseneiern eingeschlossen. Bei dem Bau des neuen Offshore-Windparks vor Rügen wurde das Nest freigelegt und kam so an die Meeresoberfläche.

2. Gruß aus dem All

Es ist ganz klar: Das Ding ist nicht von dieser Welt. Das Fundstück ist Teil eines Meteoriten bisher unbekannter Art. Er hat aus einem fernen Rand der Galaxie den Weg zur Erde gefunden und ist in die Ostsee gestürzt. Wir alle können froh sein, dass niemand verletzt wurde und es sich nur um ein kleines Bruchstück handelte.

Der Brocken vom Kap Arkona bleibt auch nach seiner Entsorgung ein Rätsel. Weder die weiße Masse, noch die braunen Kugeln konnten wirklich erklärt werden.

3. Missglückte Kunst

Ein bisher nicht namentlich bekannter Kunststudent der Universität Greifswald hatte hier Großes vor: Mit dieser Skulptur wollte er seinen philosophischen Blick auf den aktuellen Zustand der Welt ausdrücken. Wir alle (braune Kugeln) sind doch irgendwie durch das Schicksal (weiße Masse) miteinander verbunden. Der Professor fand die Idee eher so mäßig. Aus Frust schnappte sich der Student das Ding, schob es mit der Schubkarre zum Greifswalder Bodden und kippte es ins Meer. Mit einem Glas Rotwein in der Hand sah er in melancholischer Stimmung beim Sonnenuntergang zu, wie der Klumpen im Wasser verschwand. Durch die Strömung wurde er hinausgetragen und vor Rügen wieder angespült.

4. Neue Korallenart

Dieses Ding ist ein Naturphänomen: Es handelt sich um eine bisher nicht erforschte Korallenart der Ostsee. Das Besondere: Sie frisst kleinste Teilchen von Plastikmüll und bildet daher eine styroporartige Masse. Das erklärt, warum Experten zunächst an Kunststoff dachten, als sie den Klumpen untersuchten.

5. Futtervorrat eines Eichhörnchens

Es handelt sich um einen versteinerten Wintervorrat, herausgebrochen aus der Kreideküste. Gesammelt und versteckt wurden die braunen, nussartigen Früchte durch Vorfahren der heutigen Eichhörnchen. Bisher war lediglich bekannt, dass das Säbelzahn-Eichhörnchen, lateinisch Cronopio dentiacutus, in Südamerika lebte. Offenbar waren die Tiere aber vor 100 Millionen Jahren auch auf der Insel Rügen heimisch.

Weitere nicht ganz ernst gemeinte Erklärungen unserer Leser finden sich hier.

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