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Goor-Promenade: Schlussspurt auf der Flaniermeile

Putbus Goor-Promenade: Schlussspurt auf der Flaniermeile

Der spät genehmigte Haushalt der Stadt Putbus hatte den Baubeginn im letzten Abschnitt weiter verschoben.

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Gesperrt ist die Goor-Promenade entlang des Rügischen Boddens, weil sie bis zum Jahresende abschließend ausgebaut wird.

Quelle: Chris-Marco Herold

Putbus. Die Bauarbeiter haben die Ziellinie schon im Blick: Noch in diesem Jahr werden die Putbusser und ihre Gäste auf der ausgebauten Goor-Promenade entlang des Ufers des Rügischen Boddens mit Blick zur Insel Vilm flanieren können. „Die Arbeiten im letzten Bauabschnitt konnten endlich gestartet werden“, sagt Putbus‘ Bürgermeister Harald Burwitz (FDP).

Etwa 800 Meter lang ist das noch nicht ausgebaute Teilstück der Goor-Promenade in Lauterbach. Der Abschnitt unmittelbar am ehemaligen Badehaus entlang bis zum Eingangsbereich des Naturschutzgebietes soll gepflastert werden. Das restliche Teilstück dahinter bis zur Badestelle Goor soll wie der Promenadenweg zwischen der Marina „Im Jaich“ und dem Badehaus Muschelkalk als Oberflächenbelag erhalten.

Inzwischen abgerissen ist der alte und marode Bootsanleger — als Ausgleich für Eingriffe in die Natur. Der Anleger sei einst vom Eisenhüttenkombinat Ost angelegt worden, das das Badehaus seinerzeit als Ferienheim genutzt hatte.

Die Putbusser wollten ihren Promenadenausbau bereits von diesem Frühjahr an Meter für Meter vollendet wissen. „Aber uns waren die Hände gebunden, weil unser Haushalt erst im Frühsommer genehmigt wurde. Danach konnten wir die Arbeiten erst ausschreiben, die Submission durchführen und den Auftrag vergeben“, sagt Burwitz.

Beim Promenadenausbau hatten er und die Stadt immer wieder Rückschläge einstecken müssen. „Hätte es die nicht gegeben, wären wir mit dem Projekt schon längst fertig“, macht Burwitz deutlich. Bereits 2011 wurden der erste Teilabschnitt der Promenade von der Marina „Im Jaich“ bis zum Kurhotel „Badehaus Goor“ fertiggestellt, die ehemalige Badestelle Goor saniert und dort ein neues WC gebaut. Doch 2012 gerieten die Arbeiten ins Stocken. Die marode Steinpackung, die die Promenade vor der Kraft des Wassers schützen soll, muss saniert werden — was die Kosten in die Höhe trieb. Putbus musste zusätzliche Fördermittel „ordern“. Die wurden kurz vor Weihnachten zugesagt.

 

 

Chris Herold

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