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Rügen Grabplatten von Kriegsgräbern auf Rügen werden restauriert
Vorpommern Rügen Grabplatten von Kriegsgräbern auf Rügen werden restauriert
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12:48 21.05.2016
Steinmetzmeister Christian Krüger (r.) und sein Kollege Jochen Tänzer holen die Grabplatten der Kriegsgräberstätte in Martinshafen für die Reinigung und Erneuerung der Inschriften ab. Quelle: Udo Burwitz
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Martinshafen

Auf Rügen werden die Grabplatten der Kriegsgräberstätte in Martinshafen wieder auf Vordermann gebracht. Der Inselverband der Kriegsgräberfürsorge lässt die Platten säubern und die Inschriften erneuern. Steinmetzmeister Christian Krüger aus Bergen hat die 32 Grabplatten am Donnerstag bereits abgeholt. Er wird sie in seiner Werkstatt reinigen und die Inschriften erneuern. Die eingravierten Namen der Kriegstoten waren nicht mehr lesbar. Mit Spezialfarbe sollen die Schriftzüge nachgezogen werden.

Das Vorhaben hat Wilhelm Hacker initiiert, Vorsitzender des Regionalverbandes Rügen der Kriegsgräberfürsorge. Der Landesverband unterstützt das Projekt finanziell. Die Instandsetzung der Platten wird etwa 1200 Euro kosten. Bereits in der kommenden Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen und die Platten dann wieder auf dem Areal der Kriegsgräberstätte Martinshafen platziert werden. Dort haben 29 Flüchtlinge und drei Marinesoldaten ihre letzte Ruhestätte gefunden, die nach dem Ausbruch einer Epedemie unter den Flüchtlingen in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges in Martinshafen starben.

Burwitz, Udo

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