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Rügen Gutshof mit Glocke unter der Haube
Vorpommern Rügen Gutshof mit Glocke unter der Haube
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00:00 12.05.2017
Muhlitz

Der Ortsname könnte laut Ohle/Baier von dem polnischen Wort „Mul“ für Schlamm stammen. Erwähnt wurde der Ort erstmals 1318 als Mulitze, gehörte seit dem 16.

Jahrhundert zu Plüggentin und bestand in jener Zeit aus nur einem Hof.

In dem Mitte des 19. Jahrhunderts erbauten Gutshaus führte ein geräumiges Treppenhaus zum ausgebauten Dachgeschoss, in dem sich Fledermausluken befanden. Auf dem Dach des langgestreckten Stallgebäudes befand sich eine alte Gutsglocke unter einer Blechhaube.

Der Geschichte des Gutes widmete sich Karin Bothe in einem Aufsatz. Danach kaufte 1915 August Friedrich Matthies Schröder das Rittergut von Freiherr von Langen auf Plüggentin, nachdem dessen Pächter, Otto Burkhart den Betrieb nicht mehr führen konnte. Der marode Kuhstall habe völlig neu errichtet werden müssen. Auf der etwa einen Hektar großen Hoffläche wurde ein Maschinenschuppen errichtet, und zur Abfuhr von Hackfrüchten ließ der Gutsherr Feldbahngleise über eine Länge von anderthalb Kilometern verlegen.

Am Wohnhaus wurde zum Garten hin ein Flügel angebaut, den es heute nicht mehr gibt. Das einstige Wohnhaus für 30 Saisonarbeitskräfte gehört einem Eigentümer aus Süddeutschland und steht schon lange leer. Heute leben noch 16 Einwohner in Muhlitz.

ud

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