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Rügen Gysi stellte auf Rügen seine Autobiografie vor
Vorpommern Rügen Gysi stellte auf Rügen seine Autobiografie vor
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15:35 12.08.2018
Zahlreiche Zuhörer ließen sich ihr persönliches Exemplar signieren. Quelle: Uwe Driest
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Bergen

Aus seiner Autobiografie „Ein Leben ist zu wenig“ las Linken-Politiker Gregor Gysi am Sonnabend im Bergener Parkhotel und plauderte launig über seine „sieben Leben“. So erfuhren die etwa 250 Zuhörer im gut gefüllten Saal, dass die Stadt Görlitz Gysis Urururopa ein Denkmal gesetzt habe, weil er der erste Geflügelzüchter Europas war und Hühner aus China holte, die Fleisch auf den Rippen hatten und das ganze Jahr über Eier legten.

Aus der DDR-Zeiten gab Gysi die Anekdote zum Besten, der zufolge, der libysche Staatschef Gaddafi einst eine Moschee habe finanzieren wollen. Weil die Funktionäre das Geld anderweitig verwendet hätten, sei vor dem anstehenden Staatsbesuch des Diktators das Pumpwerk von Potsdam zur Moschee umgestaltet worden. „Als Gaddafi weg war, kamen die Teppiche wieder raus und die Maschinen wieder rein“, erzählte Gysi und schlussfolgerte: „Ob Ost, ob West, die Welt besteht aus potemkinschen Dörfern.“

Im Anschluss nutzten zahlreiche Zuhörer, sich ihr persönliches Exemplar signieren zu lassen. Gysi wurde von seiner Bundestagskollegin Kerstin Kassner begrüßt, das Gespräch führte der Berliner Journalist Hans-Dieter Schütt.

Driest Uwe

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