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Hafeninsel mit Live-Musik und Spielplätzen beleben

Stralsund Hafeninsel mit Live-Musik und Spielplätzen beleben

IG sieht Chance, ohne viel Aufwand attraktive Angebote am Ozeaneum zu unterbreiten

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Besuchermagnet Nr. 1 auf der Hafeninsel ist das Ozeaneum. Auch gestern bildeten sich lange Schlangen am Eingang.

Quelle: Jens-Peter Woldt

Stralsund. Die Hafeninsel mit einfachen Mitteln attraktiver machen. Das fordern Mitglieder der Interessengemeinschaft Stralsunder Hafeninsel vor dem Hintergrund der Debatte um ein städtebauliches Entwicklungskonzept für den Bereich zwischen Citymarina und Querkanal. Gastronom Thomas Pausch: „Wir müssen viel mehr für Kinder tun, dann fühlen sich auch die Mütter und Väter wohl.“

Er sei der Einzige, der vor seinem Restaurant eine Spielecke anbiete. Eltern wären entspannter, wenn ihre Kinder mehr als nur die Robbenskulptur vor dem Ozeaneum zum Klettern hätten. Beleben würden die Hafeninsel auch regelmäßige Veranstaltungen am Abend, zum Beispiel kleinere Konzerte. „Sonst ist auch im Sommer nach 17 oder 18 Uhr tote Hose auf der Hafeninsel.“ Die Mittwochsregatta von Mai bis September beweise, dass es anders geht. Während der Wettfahrten und danach sei immer richtig was los auf der Nordmole, am Molenfuß und später dann vor dem „Goldenen Anker“. Pausch glaubt nicht daran, dass sich Einzelhandel dauerhaft auf der Hafeninsel etablieren kann. „Einige Versuche sind bereits gescheitert.“ Der Interessengemeinschaft Stralsunder Hafeninsel gehören die Restaurants Speicher 8, Pausch Bistro und Pausch Hansebar, Fischermann’s, die Cocktailbar Brazil, das Café Gumpfer, das Hotel Kontorhaus, die Hafenkneipe Klabautermann, der Studentenkeller 8 Vorne, das Ozeaneum, das Skurrileum, die „Gorch Fock“ und die Firma Stralsund Yachtcharter an.

Die Hafeninsel ist laut SPD-Fraktion in der Bürgerschaft auch gut ein Vierteljahrhundert nach der Wende ein nahezu ungeschliffenes Juwel. Daran würden auch das Ozeaneum, viele sanierte Gebäude, gute Gastronomie, die „Gorch Fock“ und ein florierendes Flusskreuzfahrtgeschäft nichts ändern. Ein städtebauliches Konzept, das klarstellt, wie sich das Areal zwischen Nordmole und Ziegelgrabenbrücke überhaupt entwickeln soll, könnte daran etwas ändern.

Während der letzten Sitzung der Bürgerschaft stellte SPD-Fraktionschef Peter van Slooten den Antrag, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. „Dabei sollten wir in jedem Fall die Hafeninsel in den Mittelpunkt rücken“, erklärte er gegenüber der OSTSEE-ZEITUNG. Sein Vorstoß wurde jedoch gebremst. Erst einmal sollen sich die Fachausschüsse der Bürgerschaft mit dem Thema befassen. Außerdem konterte die CDU/FDP-Fraktion mit der Forderung, für den Seehafen ein Konzept zu erarbeiten. Das sei Voraussetzung für weitere Pläne, auch für ein städtebauliches Entwicklungskonzept. Stefan Bauschke (CDU) sagte zu dem Thema während der Bürgerschaftssitzung darüber hinaus: „Der Bereich der Hafeninsel ist bereits Teil der städtischen Planung.“

Im Managementplan würden in Bezug auf die Hafeninsel Aussagen zu Sanierungen, Verkehr, kultureller Entwicklung und dem notwendigen Einsatz von Investitions- und Fördermitteln getroffen.

Um 1860 angelegt

Die Stralsunder Hafeninsel wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (um 1860) aufgeschüttet. Sie gilt als außerordentliche Ingenieurbauleistung und ist darum auch von besonderer geschichtlicher Bedeutung.

Die Hafenarchitektur vermittelt zudem ein anschauliches Bild von den Anfängen des industrialisierten Massenumschlags in Europa und der Entwicklung hin zu modernen Umschlagstechnologien.

In der DDR war die Hafeninsel bis 1990 für die Öffentlichkeit gesperrt, weil sie als Grenzgebiet galt. In den vergangenen 25 Jahren hat sie sich mit ihren Sehenswürdigkeiten zu einer touristischen Attraktion entwickelt.

Jens-Peter Woldt

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