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Rügen Hartes Leben auf sandigem Boden
Vorpommern Rügen Hartes Leben auf sandigem Boden
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00:10 10.02.2017
Zessin liegt abseits der Touristen- ströme.

Spuren von den Vorfahren aus der Steinzeit gibt es mehrere an der Neuendorfer Wiek. Am Zessiner Berg wurden gleich fünf slawische Siedlungsstellen aus dem Mittelalter entdeckt. Das bäuerliche Leben dieser Altvorderen muss allerdings sehr hart gewesen sein, denn „Susina“, wie Zessin damals genannt wurde, bedeutet „trockener Boden“. Angesichts des täglichen Überlebenskampfes war den damaligen Menschen die idyllische Lage ihres Ortes an der Neuendorfer Wiek wahrscheinlich herzlich egal, hatten sie doch alle Hände voll zu tun, um über die Runden zu kommen.

„Der Acker (. . .) ist sandigen Bodens, der Roggen und Hafer am besten trägt“, heißt es in der aus dem 17. Jahrhundert überlieferten schwedischen Landesaufnahme. Damals gab es eine kleine Wiese, eine Windmühle, vier Bienenstöcke, und die Zessiner „dienen 4 tage in der Woche auf dem Hof Udars“. 1314 war die Siedlung „Sutsin“ erstmals erwähnt worden. 1732 hieß sie noch „Sessin“, erst 1829 setzte sich der heutige Name durch. Zunächst war die Siedlung im Besitz des Klosters Hiddensee, dann wurde das Dorf einige Male weiterverkauft. Heute liegt Zessin mit seinen acht Einwohnern inmitten des Naturschutzgebietes Neuendorfer Wiek mit der Insel Beuchel. sg

OZ

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