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Rügen Hiddensee-Premiere für Charly Hübner
Vorpommern Rügen Hiddensee-Premiere für Charly Hübner
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00:00 03.02.2018
Karl Huck mit dem Schauspieler Charly Hübner im „Babylon“ in Berlin. Hübner erhielt dort den Ernst-Lubitsch-Preis 2018. Quelle: Foto: Konrad Hirsch
Hiddensee

Er ist Kripo-Kommissar, Stasi-Oberfeldwebel oder einfach Karl Schmidt. Charly Hübner schafft es scheinbar in fast jeder Rolle auf der Bühne, der Leinwand oder dem Bildschirm, das Publikum zu begeistern. Und nicht nur das: Vor wenigen Tagen bekam er im Berliner Kino „Babylon“ den diesjährigen Ernst-Lubitsch-Preis vom Club der Filmjournalisten. Gratulieren können ihm die Rüganer und Gäste dazu in wenigen Monaten persönlich: Der mehrfach preisgekrönte Schauspieler wird im Oktober in der Homunkulus-Figurensammlung in Vitte auf Hiddensee zu Gast sein.

Karl Huck ist schon jetzt gespannt und aufgeregt. Der Puppen-Schau-Spieler hat das „Homunkulus“ gemeinsam mit seiner Partnerin und Seebühnen-Direktorin Wiebke Volksdorf aus der Taufe gehoben. „Charly Hübner war schon mehrfach auf der Insel und hat sich schon verschiedene Vorstellungen der Seebühne angesehen“, sagt Huck. Beide studierten an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin, wenn auch zu unterschiedlichen Zeiten. „Wir kennen uns und schätzen uns und unsere Arbeit“, sagt der Hiddenseer. „Ich finde es sehr gut und überzeugend, wie er seine Figuren darstellt.“

Ein Bild davon können sich die Hiddenseer und die Besucher der Insel im Herbst selbst machen. Im Oktober wird Charly Hübner sein Programm auf der kleinen Bühne des Hauses präsentieren. Den Termin haben die beiden Mimen am Rande der Preisverleihung in Berlin abgestimmt. Mit welchem Programm Hübner zu erleben sein wird und ob er möglicherweise gemeinsam mit seiner Frau, der Schauspielerin Lina Beckmann, gemeinsam den Abend gestalten wird, ist noch offen.

Charly Hübner wurde 1972 in Neustrelitz geboren. Bekannt ist er unter anderem als Ermittler Alexander Bukow im Rostocker „Polizeiruf 110“ oder als Sketchpartner von Anke Engelke. Hübners Leistungen wurden unter anderem mit dem Grimme-Preis, der Goldenen Kamera und dem Deutschen Regiepreis Metropolis gewürdigt. Ende Januar bekam er den Ernst-Lubitsch- Preis für die Rolle des Karl Schmidt in dem Film „Magical Mystery“ von Arne Feldhusen.

Der Ernst-Lubitsch-Preis wurde in diesem Jahr zum 60. Mal vergeben. Die Auswahl trifft der Berliner Club der Filmjournalisten. Die Idee, die Ehrung nach dem Regisseur Ernst Lubitsch (u. a.

„Ninotschka“) zu benennen, hatte Billy Wilder. Preisträger waren unter anderem Mario Adorf, Heinz Rühmann, Gert Fröbe, Otto Sander, Loriot, Katja Riemann, Michael Gwisdek, Mel Brooks, Andreas Dresen und Henry Hübchen.

Maik Trettin

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