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Hiddensee lockt Gäste für die nächste Saison

Hiddensee Hiddensee lockt Gäste für die nächste Saison

Der Gastgeberkatalog von Rügens Schwesterinsel für 2014 liegt druckfrisch vor.

Hiddensee. Für die Hiddenseer kann die nächste Saison kommen. Die Grundlage dafür haben sie gelegt, um potenzielle Gäste anzulocken. „Unser Gastgeberkatalog für das kommende Jahr ist jetzt druckfrisch erschienen“, informiert Christiane Wolff, Geschäftsführerin der Insel Information Hiddensee.

Der bietet auf mehr als 70 Seiten einen kurzen Überblick über die 18,6 Quadratkilometer große Insel — natürlich samt der Einträge der auf der Insel tätigen Gewerbetreibenden und Vermieter. Auf der Insel stehen um die 3400 touristische Betten zur Verfügung.

Der Innenteil des Kataloges beginnt traditionell mit einem Imageteil, der in dieser Auflage neben großformatigen Fotos Zitate aus der älteren Hiddensee-Literatur vorstellt. Nach dem A-Z-Teil mit Informationen rund um das Thema Hiddensee folgen die Präsentationen der Vermieter und weiterer Gewerbetreibender. „Zudem präsentieren wir Angebote zu den verschiedenen Unterkunftsarten in übersichtlicher Tabellenform, gefolgt von einem Teil mit Bildanzeigen“, gibt Christiane Wolff einen Überblick. Traditionell ziert das Titelbild des Hiddensee-Kataloges seit Jahren ein Werk eines mit dem söten Länneken verbundenen Künstlers. In der druckfrischen Ausgabe handelt es sich um den „Blick auf den Leuchtturm“ in Öl von Käthe Loewenthal. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Hiddensee ein beliebtes Reiseziel für stadtmüde Sommerfrischler, unter ihnen viele Künstler und Wissenschaftler. „Durch ihre Schwester Susanne, die 1912 eine Fischerhaushälfte in Vitte am Süderende gekauft und zum Künstlerhaus umgebaut hatte, gelangte Käthe Loewenthal nach Hiddensee“, erzählt Christian Wolff. Hier verbrachte die Künstlerin die Sommermonate. Zahlreiche Werke entstanden in dieser Zeit.

Nach 1933 durfte Käthe Loewenthal die Insel nicht mehr besuchen. Sie erhielt — als Jüdin geltend — Malverbot. 1942 wurde sie in das Todeslager Izbica deportiert und dort ermordet. Heute erinnern in Vitte am Süderende Stolpersteine an die Schwestern Susanne Ritscher und Käthe Loewenthal. Der Katalog ist erhältlich in der Touristinformation Vitte, im Hafencenter Kloster und im Heimatmuseum Kloster oder unter www.seebad-hiddensee.de

 

Chris Herold

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