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Hiddenseefähre kollidiert mit Wassertaxi

Hiddensee Hiddenseefähre kollidiert mit Wassertaxi

Fahrgastschiff „Gellen“ rammt beim Drehen im Hafen von Kloster das maritime Taxi. Passagiere und Besatzungen wurden nicht verletzt.

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Die knapp 40 Meter lange Hiddenseefähre „Gellen“  hat beim Drehmanöver im Hafen von Kloster das Wassertaxi „Anna Maria“ am Sonnabend gerammt.

Quelle: Weiße Flotte

Hiddensee. Ein technischer Defekt hat ersten Ermittlungen zufolge zu einem Schiffsunglück auf Hiddensee geführt. Im Hafen von Kloster kollidierte am Sonnabend gegen 14.45 Uhr das Fahrgastschiff „Gellen“ der Weißen Flotte mit einem am Kai festgemachten Wassertaxi der Reederei. An Bord der Hiddenseefähre befanden sich 104 Passagiere. Die kamen mit dem Schrecken davon. Fahrgäste und Besatzung wurden nach Angaben der Wasserschutzpolizei nicht verletzt. Das Wassertaxi wurde beim Zusammenstoß erheblich beschädigt.

Die aus Stralsund kommende Hiddenseefähre wollte beim Einlaufen in den Hafen von Kloster das notwendige Drehmanöver im Hafenbecken einleiten. Bei dem Manöver trat nach aktuellem Ermittlungsstand der Wasserschutzpolizei Sassnitz, deren Beamte den Schiffsunfall aufnahmen, ein technischer Defekt an der Steuerung auf. Sie regaierte nicht. Das Fahrgastschiff rammte in der Folge mit dem Bug das am Liegeplatz vertäute Wassertaxi „Anna Maria“.  Dessen Bootskörper wurde bei der Kollision erheblich beschädigt. Zu einer Gewässerverunreinigung durch auslaufende Schadstoffe kam es aber nicht.

Die Hiddenseefähre muss nicht außer betrieb genommen werden. Am Schiff wurden bei einer durchgeführten Untersuchung keine Schäden festgestellt. Die Zentralstelle Schiffsuntersuchungskommission hat das Verursacherschiff für fahrtauglich befunden. Das Wassertaxi muss auf Grund der Beschädigungen am kommenden Montag zur Reperatur in die Werft.

Mit dem Steuerungssystem des gleichen Herstellers sind mehrere Schiffe der Weißen Flotte ausgerüstet. Die Reederei werde jetzt alle durch Experten überprüfen lassen, kündigt Knut Schäfer, Weiße-Flotte-Geschäftsführer Stralsund, an. Außerdem werde das Unternehmen bis auf weiteres den Zwei-Mann-Brückendienst auf den Schiffen einführen. Bei Anlegemanövern werden Haupt- und Seitenfahrstand nicht wie bisher durch ein, sondern durch zwei Besatzungsmitglieder besetzt. Damit soll die Gefahr gebannt werden, dass sich solche Unfälle wiederholen.

Udo Burwitz

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Das von der Hiddenseefähre „Gellen“ gerammte Wassertaxi am Liegeplatz im Hafen von Kloster. Bei der Kollision zerstörte Scheiben wurden provisorisch mit Planen abgedeckt.

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