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Hier dreht sich durchweg alles um den Garten

Turow Hier dreht sich durchweg alles um den Garten

Die fruchtbare Oase der Wasserburg Turow bei Glewitz ist die Grundlage zahlreicher Workshops

Turow. An der Wasserburg in Turow dreht sich in diesem Jahr vieles um den Garten. Workshops, Vorträge – Burgherrin Anna Barkow, die vor eineinhalb Jahren die denkmalgeschützte Anlage bei Glewitz kaufte, freut sich, dass es weiter vorangeht. Nicht nur ihr Veranstaltungskalender ist gut gefüllt. Auch beim Innenausbau und der Außengestaltung ist 2017 einiges geplant.

Das Gartenjahr

Die gesunde Ernährung ist Anna Katharina Barkow und ihrem Mann enorm wichtig. Da ist es naheliegend, eigenes Obst und Gemüse anzubauen. Mit Freundin und Mitbewohnerin Kezia Deichsel hat sie jemanden an der Seite, der zum einen Spaß an der Gartenarbeit hat und zum anderen gerne mit den verschiedenen Kulturen experimentiert. „Ich bin eher die Hausfrau“, gesteht Anna Barkow. „Aber es macht viel Spaß zu zugucken“, fügt sie hinzu.

Im vergangenen Jahr starteten sie das Experiment „Gartenbau“ – brachen eine Grünfläche auf. Experimentieren würden sie immer noch, erzählt Anna Barkow. So hätten sie den Gartenboden über die Wintermonate mit Pferdemist, Ostsee-Algen und Blättern abgedeckt. „Es ist wirklich spannend, wie sich alles entwickelt“, sagt sie. Bereits im vergangenen Jahr sei das Interesse an ihrem Gartenbau-Projekt mit der alternativen Anbauweise groß gewesen. „Wobei die Einheimischen dem eher skeptisch gegenüber waren“, weiß sie. Das aber könne sie verstehen. „Sie sind mit der konventionellen Landwirtschaft aufgewachsen“, begründet sie ihr Verständnis. Aber es sei auch zu merken, dass Interesse zum Umdenken bestünde. „Deshalb sprechen wir mit unseren Workshops auch Einheimische an“, wirbt sie. Vor allem der im Juli stattfindende mehrtägige Kurs über die Permakultur, die auf die Schaffung von dauerhaft funktionierenden nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen abzielt, mit dem internationalen Experten Daniel Garcia sei sehr interessant.

Vegetarisch ist auch lecker

Genauso skeptisch wie ihren Anbauweisen von Obst und Gemüse stünden die Einheimischen auch der vegetarischen Ernährung gegenüber. Wer in der Wasserburg Turow „eincheckt“, muss sich jedoch darauf einlassen. „Wir servieren ausschließlich vegetarische Gerichte“, erzählt Anna Barkow. Vorzugsweise Früchte aus dem eigenen Garten. Unter anderem mit ihren selbst hergestellten Produkten wie beispielsweise Smoothies wirbt das Team der Wasserburg in diesem Jahr unter anderem bei drei Veranstaltungsreihen. „Bis jetzt waren all unsere Gäste, die das erste Mal mit der vegetarischen Küche in Kontakt kamen, positiv überrascht“, erzählt Anna Barkow. „Wir wollen aber niemanden bekehren“, betont sie.

Erholung für Jung und Alt

So vielfältig wie das Gemüse im Garten ist auch das Klientel, das sich für einen Aufenthalt in der Wasserburg entscheidet. „Von Schulklassen über Familien bis hin zu Leuten, die sich eine Auszeit nehmen wollen kommen zu uns“, die Burgherrin. Für das Jahr sei die Wasserburg bereits gut gebucht, erzählt sie. „Ein paar Lücken haben wir im Reservierungsbuch noch. Und das ist auch gut so, um Spontanurlaubern auch noch die Möglichkeit für eine Auszeit bei uns zu geben“, sagt Anna Barkow.

Alles braucht seine Zeit

„Wir sind noch im Aufbau“, schätzt Anna Barkow die Entwicklung in der Wasserburg und auf dem Gelände seit dem Kauf ein. Und doch gibt es schon einiges, auf das sie stolz ist, geschafft zu haben.

„Allem voran natürlich, dass wir mit dem Garten einen Grundstein gelegt haben, auf den sich unser Konzept aufbaut“, sagt sie. Das Gelände samt Park verschönere sich zusehends und: „Wir erfahren immer mehr Akzeptanz in der näheren Umgebung.“ Über letzteres freue sie sich besonders. „Beispielsweise haben wir einen netten Kontakt mit einem Nachbarn. Er hilft uns, im Park einen Bienenstock aufzubauen“, erzählt sie.

Der Aufbau geht weiter

„Mit der Renovierung der Zimmer sind wir schon gut vorangekommen. Das geht weiter“, informiert Anna Barkow. Ein Kinderspielplatz solle gebaut und auch der Ausbau des Torhauses solle in Angriff genommen werden. „Damit alles auf dem Areal ineinander greift.“

Anja Krüger

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