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Rügen Hummelglück in Altenkirchen
Vorpommern Rügen Hummelglück in Altenkirchen
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00:00 04.07.2016

Im „Hummelhus“ summt es aufgeregt: Die neue Wippe für den Außenspielbereich ist endlich da! „Wir wollten schon seit über einem Jahr ein neues Spielgerät – nun haben wir es geschafft. Und für einen Balancierbalken hat es auch noch gereicht“, freut sich Angelika Arndt. Sie leitet die Kindertagesstätte „Hummelhus“ in Altenkirchen und betreut mit zwei weiteren Erzieherinnen 34 Kinder. Von den drei Gruppen ist eine den Kleinsten vorbehalten: Fröhlich krabbeln hier die Krippenkinder zwischen drei Monaten und drei Jahren umeinander. Nicole Rosenow hat alle Hände voll zu tun, gerade wickelt sie einen der kleinen Racker. „Es ist schon schön, die Kinder in einer so kleinen Gruppe betreuen zu können“, sagt sie. Und schließlich sind die anderen gerade alle draußen und stehen ehrfurchtsvoll um die noch eingepackte Wippe herum.

1998 wurde das „Hummelhus“ gegründet – und zwar als Elterninitiative. „Es ist wirklich erstaunlich, welchen Vorurteilen wir da begegnen“, wundert sich Leiterin Angelika. „Dabei muss man vor uns wirklich keine Angst haben, wir haben weder überkandidelte Anforderungen oder Beiträge noch den Kindergarten neu erfunden“, lacht die Erzieherin. Seit 2001 hat sie mit ihren Kolleginnen von den Eltern auch den Vorstand des Vereins übernommen, der Träger der Kindertagesstätte ist. Das lag einfach im Generationenwechsel begründet: Viele Eltern, die sich ehrenamtlich im Vorstand engagiert hatten, hatten auf einmal Schulkinder. Eine Entscheidung stand an. „Das ist eine Herausforderung für uns. Es bindet nämlich viel Zeit und erfordert ehrenamtlichen Einsatz, den wir zusätzlich zu unseren täglichen Aufgaben bringen“, erklärt Kassenwartin Annett Detterbeck. Sie ist die dritte Erzieherin im Bunde – und verwaltet so nebenbei noch die Finanzen der Einrichtung. Auch für die neue Wippe hat sie gespart, bis es endlich langte. „Das ist so schön, unser Außenbereich wird durch zwei zusätzliche Geräte natürlich aufgewertet“, sagt sie.

Seit letztem Jahr haben die kleinen Hummeln auch drinnen einen Ort, an dem sie kreativ werden können. „Ich habe über Jahre Materialien gesammelt, ich kann einfach nichts wegwerfen“, gesteht Angelika verlegen.

Ein Glück, denn all die gehorteten Schätze dürfen die Kinder nun im eigens eingerichteten Kreativraum nutzen, um zu basteln. Da gibt es Federn, Muscheln, Steine, Kronkorken, alte Joghurtbecher und kleine Schachteln. „Es ist toll, wie ausdauernd die Kinder sich hier beschäftigen können – und was dabei alles rauskommt“, freut sich Angelika.

Gaia Born

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