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Rügen Im Frühjahr Baustart für 31 Eigentumswohnungen
Vorpommern Rügen Im Frühjahr Baustart für 31 Eigentumswohnungen
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08:00 25.09.2018
Das Bauschild weist auf das Neubaugebiet und den Bebauungsplan „Misch- und Gewerbegebiet Wasserwerk-Försterei“ hin. Mit den ersten Arbeiten wurde bereits vor einem Jahr begonnen. Quelle: Herold Gerit
Göhren

Am Ortsrand von Göhren soll ein Neubaugebiet mit Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Gewerbeflächen entstehen. Zu sehen ist davon noch nichts außer einem großen Bauschild. Bauen will hier jetzt die Bonava Deutschland GmbH, ein Projektentwickler im Haus- und Wohnungsbau. Das deutsch-schwedische Unternehmen errichtet ab dem nächsten Jahr auf dem Areal der ehemaligen Schweinemastanlage an der Alten Försterei zwei neue Gebäude mit insgesamt 31 Wohnungen für Eigennutzer.Bis zum Jahr 2020 sollen zwei vollunterkellerte Mehrfamilienhäuser mit 21 beziehungsweise zehn Eigentumswohnungen entstehen. In den beiden aus Kalksandstein gemauerten Wohnquartieren sollen vor allem Singles und Paare ihr Wohnglück finden, kündigt Bonova an. Die geplanten Wohnungen selbst bieten jeweils ein bis drei Zimmer.

„Die Erschließungsarbeiten für das Gebiet laufen bereits. Im kommenden Frühjahr soll der eigentliche Bau der Häuser beginnen, sodass die ersten Bewohner voraussichtlich 2020 einziehen können“, skizziert Bonava-Projektleiterin Eila Stahnke den Zeitplan.

Für Bonava ist es das erste Bauprojekt dieser Art auf Rügen. Das Unternehmen ist zwar schon seit vielen Jahren an der Ostseeküste aktiv, konzentrierte sich bislang jedoch auf den Bau von Ferienquartieren. Dabei habe man sich spezialisiert auf den Bau von klassischen Reetdachhäusern. Auf Rügen entstand in Glowe die Dünenwald-Anlage mit 71 Häusern und Doppelhaushälften. In den deutschen Metropolregionen liege der Schwerpunkt des Projektentwicklers vorrangig im bezahlbaren Wohnbau. Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser und Doppelhäuser stehen dabei im Vordergrund. „Die Klassiker für Familien“, sagt Sprecher Christian Köhn. Die Bonova GmbH verkaufe den Wohnraum dann zur Eigennutzung oder zur Miete.

Nach diesem Muster soll auch in Göhren gestrickt werden. Beispielsweise könnten Hotels oder andere Arbeitgeber die Wohnungen kaufen, die sie dann ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen, so Köhn. Die Vermietung selbst zu betreiben, gehöre nicht zum Geschäftmodell, da man ein Bauunternehmen sei. Das Unternehmen habe sich an der Ostsee umgeschaut, was es neben Ferienunterkünften sonst noch realisieren könnte. Das 2000 Quadratmeter große Grundstück in Göhren, auf dem die beiden Mehrfamilienhäuser entstehen sollen, habe Bonova gerade erst vor ein paar Wochen gekauft, so Köhn.

„Wir möchten hier ein Zuhause für Menschen, die auf Rügen leben und arbeiten, schaffen. Vor allem für Singles und ältere Paare ist es oft schwer, eine passende Wohnung zu finden. Diese Lücke wollen wir füllen“, verspricht Projektleiterin Eila Stahnke. Die Wohnungen sollen 30 bis 60 Quadratmeter groß werden und alle Balkon beziehungsweise Terrasse und im Erdgeschoss einen Gartenzugang sowie einen Stellplatz haben. Wie teuer die Quartiere sein werden, könne im Moment noch nicht gesagt werden. „Wir sind in der Detailplanung noch nicht so weit“, erklärt Köhn. Interessenten könnten sich aber schon vormerken lassen. Der Verkauf werde voraussichtlich im Herbst starten.

Auf seiner Internetseite informiert das Unternehmen über seine Bauvorhaben, so auch über das Projekt „Im Kiefernhain“ in Zirchow auf Usedom. Dort werden 140 Eigentums- und Ferienwohnungen mit Aufzug, gemeinschaftliche Dachterrasse und Wellnessbereich und Stellplatz gebaut. Die Zwei- bis Dreizimmerquartiere mit Größen von 61 bis 117 Quadratmetern werden für 187000 bis 354800 Euro angeboten. Am Glindower See in Werder (Brandenburg) stehen 45 komfortable Eigentumswohnungen mit Fußbodenheizung, Keller, Parkplatz, Balkon oder Terrasse zum Kauf. Die Zwei- bis Vierraumwohnungen mit einer Größe von 52 bis 122 Quadratmetern kosten 149900 bis 399900 Euro.

Die Erschließungsarbeiten für den Bebauungsplan Nr. 27 „Misch- und Gewerbegebiet Wasserwerk-Försterei“ in Göhren hatten bereits vor über einem Jahr begonnen. Marode Stallanlagen aus DDR-Zeiten wurden abgerissen, die Haupthalle wurde saniert. Der Bauherr, die Akzent Waldhotel Göhren GmbH, hatte seinerzeit angekündigt, hier auch selbst zu bauen und zu vermieten beziehungsweise zu verkaufen. Ebenso, dass der Verkauf der Wohnhausparzellen mit Größen von 500 bis 800 Quadratmetern begonnen habe und keine Ferienwohnungen entstehen werden (die OZ berichtete). OZ-Nachfragen zum aktuellen Stand blieben seitens des Waldhotels bisher unbeantwortet.

Herold Gerit

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