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Rügen Insel zeigt Herz: Schon 2353 Euro für Amanda
Vorpommern Rügen Insel zeigt Herz: Schon 2353 Euro für Amanda
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00:01 23.04.2016
Gerhard Konermann, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes, Pressesprecher Burkhard Päschke und Personalleiter Jens Witschel (v.r.) haben Anetta Zenkiewicz Unterstützung angeboten. Quelle: Gerit Herold

„Ich habe geweint. Dass schon so viel Geld gespendet wurde — ich kann es einfach gar nicht glauben. Das gibt mir so viel Kraft, kein Arzt konnte mir so viel helfen, wie die Herzen dieser Menschen.“ Anetta Zienkiewicz ist völlig aufgelöst. Vor Aufregung, vor Freude, vor Rührung. Insgesamt 2353 Euro sind bisher schon auf dem Spendenkonto für ihre Tochter Amanda eingegangen. Die 21-Jährige liegt seit einem schweren Autounfall im Koma in einer Klinik in England (die OZ berichtete). Anetta Zienkiewicz, die vor fünf Jahren aus beruflichen Gründen aus Polen nach Binz gezogen war, möchte ihre Tochter gern nach Hause holen. Das Universitätsklinikum Greifswald hat bereits seine Unterstützung angekündigt. Da die Familie keine Unfallversicherung abgeschlossen hatte, muss sie die Kosten für eine Überführung selbst tragen. Dies ginge aufgrund des instabilen Zustandes der Koma-Patientin nur mit einem Spezialflugzeug und soll rund 30000 Euro kosten, hieß es bisher.

Spendenkonto

Spendenlauf am 18. Mai um 17 Uhr im Stadion der Einheit Binz

Spendenkonto: Spende für Amanda

Sparkasse Vorpommern

IBAN: DE40150505001102496991

BIC: NOLADE21GRW

Doch nun gibt es auch aus England erfreuliche Nachrichten. „Amanda hat am Mittwoch einen Reha-Platz in London bekommen“, freut sich Anetta Zienkiewicz. Ihre Tochter ist jetzt im Royal Hospital für Neuro-Behinderung für Menschen mit komplexen neurologischen Schäden. Wann die Reha beendet sein wird und wie danach Amandas Zustand ist, darüber könne derzeit kein Arzt eine seriöse Auskunft geben.

Das weiß auch Jens Witschel vom DRK in Bergen, wo man durch den Bericht der OSTSEE-ZEITUNG auf das Schicksal von Amanda aufmerksam geworden ist und helfen möchte. „Die Reha wird Monate dauern, ich denke wenigstens ein halbes Jahr. Die Behandlung jetzt abzubrechen für einen Transport, wäre nicht sinnvoll.“ Amanda müsse bleiben, um sich zu stabilisieren. Ob dann eine Überführung mit einem Spezialflugzeug nötig wäre, bleibe abzuwarten. Vielleicht wäre auch der Transport auf dem Landweg mit dem Rettungswagen mit erforderlichem medizinischen Equipment möglich. Hier könnte das DRK unterstützen. „Wenn wir wissen, welche Transportart die Ärzte in London und auch Greifswald für notwendig halten, können wir sehen, wie wir uns beteiligen können“, sagt Gerhard Konermann, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes.

Egal wann und wie, die Überführung von Amanda von England nach Deutschland kostet viel Geld. Deshalb ist Anetta Zienkiewicz für jeden gespendeten Euro zutiefst dankbar. „Gestern hat eine Dame, die anonym bleiben möchte, 1000 Euro gespendet, ich kann es gar nicht fassen.“

Von Gerit Herold

An denn‘ klorblågen Häben wannern wenige witte Wolken. Un hier up denn ca. föffdig Meter hogen Bårg mütt sich man de Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. denn‘ harten Wind üm de Näs weigen laten.

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