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Rügen Junger Mann stürzt von Feuertreppe und stirbt
Vorpommern Rügen Junger Mann stürzt von Feuertreppe und stirbt
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07:28 22.08.2014
Von dieser Treppe stürzte der Mann in den Tod. Quelle: Dieter Lindemann
Sassnitz

Ein 19-Jähriger ist Mittwoch früh von der 30 Meter hohen Wendeltreppe am Sassnitzer Rügen-Hotel in den Tod gestürzt. Ein Beamter der Wasserschutzpolizei hatte den leblosen Körper morgens gegen 5.50 Uhr auf dem Weg zur Arbeit entdeckt.

Der Tote soll in Sassnitz gewohnt haben, war sowohl Polizei und Hotelpersonal völlig unbekannt. Gerüchte besagen, der Mann könne aus Polen stammen. „Die Kollegen haben von dem Unglück erst erfahren, als die Polizei vor Ort war und alles abgeriegelt hat“, sagt die Geschäftsführerin des Rügen-Hotels, Kirsten Sandner. „Wie er die Treppe hinausgekommen ist, wissen wir nicht. Von außen wäre es nur möglich, wenn man die Tür aufbricht. Und das ist nicht geschehen.“ Sandner vermutet deshalb, dass der junge Mann wie ein Hotelgast ins Gebäude gekommen ist. „Andere Wege gibt es einfach nicht.“

Die Hotel-Chefin weiß von Fällen, bei denen es Jugendliche gegeben habe, die die Treppe am Giebel des großen Hauses als Mutprobe hinaufgestiegen sind. Bei dem Abgestürzten hält sie solch eine Variante aber kaum für möglich. Die meisten Leute vermuten einen Selbstmord. – Was die Stralsunder Polizei gestern noch nicht bestätigen konnte. Erst eine Obduktion und Untersuchungen des Ereignishergangs sollen Aufschluss darüber geben, was den 19-Jährigen auf die Treppe getrieben haben könnte – und warum er herunterfiel.

Kirsten Sandner konnte gestern feststellen, dass der Hotelbetrieb einem völlig normalen Rhythmus unterlag. Sie hält es sogar für möglich, dass viele Gäste von dem Vorfall noch nicht einmal etwas mit bekommen hatten. „Angesprochen hat mich jedenfalls den ganzen Tag niemand“, sagt sie. Zu einzelnen Fundstücken am und in der Nähe des Unglücksortes gab es gestern ebenfalls noch keine näheren Hinweise. So sollen unterhalb der Treppe eine zerbrochene Tasse und ein Windlicht gelegen haben. Unweit des Hochhauses habe die Polizei darüber hinaus ein herrenloses Klappfahrrad gefunden, hieß es aus dem Hotel. Der Kriminaldauerdienst Stralsund ermittelt derzeit. Für die Betreuung der Angehörigen sei ein Seelsorger bestellt worden, heißt es von der Stralsunder Polizei.



OZ

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