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Rügen 600 Fans feiern Karat in Putbus
Vorpommern Rügen 600 Fans feiern Karat in Putbus
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16:31 02.12.2018
Etwa 600 aus der gesamten Region angereiste Karat-Fans feierten ihre Kult-Band im ausverkauften Marstall von Putbus. Quelle: Uwe Driest
Putbus

Große Aufregung vor der Konzerthalle in Putbus. Die Gewinner des Meet & Greet mit der Band Karat stehen vor der Eingangstür des Marstalls. Die OSTSEE-ZEITUNG verloste drei Freikarten für das Akustik Konzert und ein persönliches Treffen mit den Bandmitgliedern kurz vor ihrem Auftritt auf Rügen. Manager Falko weist ein. „Wir gehen gleich rein und dann hinter die Bühne, die Jungs haben nicht allzu viel Zeit“, sagt er.

Von draußen sind die dumpfen Klänge der Instrumente zu hören und die Stimmen der Musiker. Soundcheck im Marstall Putbus. Karat spielt ihr vorletztes Akustik Konzert in diesem Jahr. Und hautnah dabei sind die Gewinner Andrea Rohloff (60) sowie Gisela Segert (54) zusammen mit Dieter Rohde (74). Für die Bergenerin Andrea Rohloff total aufregend: „Ich kenne die Gruppe schon so lange. Ich glaube, das erste Mal sah ich sie in Erfurt spielen, das war 1978“, schwärmt der Fan. Ihr Lieblingslied sei „König der Welt“ und die meisten Platten ständen auch im Schrank zu Hause. Dieter Rohde aus Bergen ist ganz gespannt: „ Ich habe die Band mal in Greifswald spielen sehen, das ist lange her.“

Dann geht die große Tür auf und der Manager führt die Gäste in den Saal. Die Stühle sind dicht nebeneinander aufgereiht und die Bühne noch leer. Techniker wuseln umher, Licht wird gerichtet und Instrumente platziert. Die Gruppe geht hinter die Bühne. Dann kommen die Bandmitglieder dazu und es werden fleißig Hände geschüttelt. Sänger Claudius Dreilich, seit 2005 in der Band, lockert die Stimmung: „Wollt ihr was trinken“, fragt er in die Runde. Er selbst greift zu warmem Kräutertee. Im Halbkreis wird geplaudert und Erinnerungen ausgetauscht. Andrea Rohloff fachsimpelt mit Gitarrist Bernd Römer. „Wir können uns die gleichen Geschichten erzählen, weil ich auf vielen Konzerten und Veranstaltungen war“, sagt sie. Römer hakt ein: „Es macht den Anschein, als wenn wir uns kennen würden, da wir die gleichen Erinnerungen teilen.“ Auf die Fragen nach der Aufregung sagt er: „Klar, wir sind aufgeregt vor dem Konzert, aber es ist eine positive Aufregung, es macht eben Spaß.“

Dann wird lange über die Akustik im Marstall Putbus diskutiert. Dreilich schätzt ein: „Naja, der Raum ist nicht so optimal für unser Konzert, es wird schon gehen, die Tontechniker haben richtig zu tun, den Hall abzufangen.“ Einige Bandmitglieder erinnern sich an Auftritte auf Rügen. Sie kennen die Insel und den Ort sehr gut. „Wir haben um das Jahr 2000 rum schon mal hier gespielt“, erinnert sich Römer. Für die Musiker geht es nach einer Übernachtung am nächsten Tag nach Neuruppin. Hier geben sie ihr letztes Konzert in diesem Jahr und dann freuen sich alle auf die ruhige Weihnachtszeit und ein bisschen Bühnenpause.

Die Ostsee-Zeitung verloste drei Freikarten für das Akustik Konzert und ein persönliches Treffen mit den Bandmitgliedern kurz vor ihrem Auftritt auf Rügen. Quelle: Christine Zillmer

Das Zusammentreffen von Fans und Band sei immer was ganz besonderes sind sich alle einig. Um ein Foto zu schießen, laufen sie vor die Bühne. Die Band nimmt die Gewinner in ihre Reihen auf und lässt sich ablichten. Erinnerungsfotos für zu Hause. Nach 20 Minuten kommt Manager Falko. „Es wird Zeit, es gibt jetzt was zu essen für die Jungs und dann geht der offizielle Einlass los.“ Nur noch eine Stunde Zeit. Gewinner und Band verabschieden sich für den Moment voneinander. Draußen vor der Tür wird ausgewertet, wie nett die Musiker seien und dass Manager Falko wohl einen schlechten Tag gehabt hätte. Er schien etwas genervt. Bis zum Konzertstart sind es etwas weniger als zwei Stunden.

Etwa 600 aus der gesamten Region angereiste Fans feierten ihre Kult-Band im ausverkauften Marstall von Putbus. Nach dem ersten Takt vom Albatros gab es regen Applaus, bei „Ich liebe jede Stunde“ tobte der Saal bereits und den Refrain der „Sieben Brücken“ sang das Publikum geschlossen a capella. Ein besonderes Erlebnis war das Konzert für die siebenjährige Nina Lietz, die mit ihren Eltern aus Wolgast angereist war. Sie erhielt die aktuelle CD der Gruppe aus der Hand von Sänger Claudius Dreilich.

Christine Zillmer und Uwe Driest

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