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Keramikvulva symbolisiert das Weibliche in der Religion

Rambin Keramikvulva symbolisiert das Weibliche in der Religion

S.Yoel.K stellt ihre erste Werkschau in Rambin vor. Im Dialog mit den Besuchern will sie die spirituellen Bezüge ihrer Kunstwerke erläutern.

Rambin. „Das Auge ist des Leibes Leuchte“ — Mit diesen Worten aus dem Matthäus-Evangelium auf einer Stoffbahn geschrieben, eröffnet sich dem Besucher die Werkschau der Künstlerin S.Yoel.K. in der Rambiner Kapelle.

Klein ist die Ausstellung, gerade einmal zwei Räume umfasst sie, und sie ist bestimmt nicht etwas für den Massengeschmack. Keramiken, Gemälde und Skulpturen haben abstrakt-religiöse Bezüge, ohne die Erklärungen von S.Yoel.K., die mit bürgerlichem Namen Susann Wegener heißt, fühlt sich der Kunstsuchende alleingelassen.

Wer erkennt schon auf den ersten Blick, dass die Keramikvulva mit dem Titel „Her“ für die weibliche Gottesübersetzung in den unterschiedlichen Regionen steht? Daher trifft es sich gut, dass die Künstlerin sich persönlich um die Ausstellung kümmert und während der Öffnungszeiten die Exponate erläutern kann. „Es ist schön, mit den Besuchern der Ausstellung ins Gespräch zu kommen und ihre Meinungen und Gefühle zu erleben“, sagt sie. „Informationen über meine Arbeit gebe ich gerne.“

Ist der Bezug erst einmal gefunden, eröffnet sich dem Besucher die Welt der S.Yoel.K. Interpretationen von biblischen Szenen und nichtchristlichen Religionen wie dem Buddhismus sollen Gefühle auslösen und zum Nachdenken animieren.

Im Gästebuch der Ausstellung findet sich viel Lob. Das Wort „anregend“ kommt häufig vor. Eine Besucherin schwärmt sogar von einem Wärmegefühl, was sich bei ihr eingestellt habe. „Noch ist die Exposition aber nicht fertig“, erzählt Wegener. „Ich ergänze und arbeite weiter an meinen Werken während der Ausstellungszeit.“ Das macht es für die Besucher interessant, wiederzukommen, meint sie.

„Das ist für mich der beste Weg, neugierigen Gästen zu zeigen, was ich hier eigentlich mache. Sie können die Veränderung der Objekte beobachten.“

Für ihre Arbeiten verwendet Susann Wegener viele unterschiedliche Materialien, seien es antiquarische Möbelbestandteile oder aber schwarzes Porzellan, was sich immer wieder in der Werkschau findet.

„Die Ausstrahlung japanischer Keramik hat mein Schaffen sehr beeinflusst“, sagt die junge Frau, die dieses Material bei Ihrer Ausbildung zur Keramikerin schätzen gelernt hat.

Die Ausstellung ist die erste von Susann Wegener, die Werke können auch erworben werden. Die Preise beginnen etwa bei 500 Euro für die größeren Arbeiten.

Anne Ziebarth

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