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Kinoabend entführt an die Wiege des Blues

Sassnitz Kinoabend entführt an die Wiege des Blues

Lichtspiel-Verein zeigt heute in Sassnitz den Dokumentarfilm „Mail Blues“

Sassnitz. Einst überführten Sklaven aus dem Westen Afrikas von ihrer Heimat den Blues und Jazz nach Amerika und in die Welt. Auch heute noch ist die Musik mit seinen traditionellen Instrumenten ein wichtiger Teil in der Gesellschaft von Mali. Der deutsche Dokumentarfilmer Lutz Gregor hat sich für seinen neuen Film nach Mali begeben – an die Wiege des Blues. Das Ergebnis seiner Arbeit wird heute im Grundtvighaus in Sassnitz präsentiert. Dort zeigt der Lichtspiel-Verein am Abend Greogors Dokumentarfilm „Mail Blues“.

Malis Hauptstadt Bamako: Rote Lehmbauten, staubige Straßen, hunderte von Motorrädern knattern durch die dunkle afrikanische Nacht voller Geräusche. In der Morgendämmerung am Niger spielt der Tuareg Ahmed Ag Kaedi auf seiner Gitarre. Der Wüstenrocker traut sich nicht mehr in seine Heimat Kidal im Nordosten Malis zurück seit die Dschihadisten drohten seine Finger zu zerschmettern. Der Dokumentarfilm entführt den Zuschauer nicht nur an die Wiege des Blues. Regisseur Lutz Gregor prangert auch Schattenseiten an, die sich für Musiker seit der Radikalisierung der Islamisten im Norden des Landes einstellen. Er erzählt von engagierten Künstlern, die sich unerschrocken für ihre bedrohte, westafrikanische Heimat einsetzen. Denn seitdem fundamentalistische Islamisten den Norden des Landes unter ihre Kontrolle gebracht haben, ist Musik und Tanz im Wüstenstaat verboten, wurden Instrumente zerstört, Musiker bedroht, das weltberühmte „Festival au Désert“ aus Timbuktu vertrieben.

Die Vorstellung beginnt heute Abend um 20 Uhr.

OZ

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