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Rügen Kita-Plätze werden in Rügens Hafenstadt teurer
Vorpommern Rügen Kita-Plätze werden in Rügens Hafenstadt teurer
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08:38 15.09.2016
Soll im nächsten Jahr geschlossen werden - die Kindertagesstätte „An der Brücke“ in Sassnitz. Quelle: Udo Burwitz
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Sassnitz

Die Nachwuchsbetreuung in Kindertagesstätten wird für viele Eltern in Sassnitz teurer. Die Träger der Einrichtungen in der Hafenstadt auf der Insel Rügen haben mit dem Landkreis neue Leistungsverträge geschlossen. Die sollen rückwirkend zum 1. September in Kraft treten und sehen eine Beitragserhöhung zum Beispiel für den Ganztagskrippenplatz in der Kindertagesstätte „8. März“ um 86 Euro vor, die Eltern und Kommune jeden Monat mehr zahlen müssen. Die Stadtvertretung hat ihr Einvernehmen noch nicht erteilt.

Laut Diethard Pfeifer, Geschäftsführer des Kreisverbandes der Volkssolidarität, der Träger von drei der vier Kitas in Sassnitz ist, werden die neuen Beiträge erst kassiert, wenn die Volksvertreter zugestimmt haben. Die tagen am 18. Oktober. Ein positives Votum vorausgesetzt, werde dann eine Nachzahlung ab September gefordert, kündigt Pfeifer an. Die Beitragserhöhung in den Kindertagesstätten in Trägerschaft der Volkssolidarität begründet deren Geschäftsführer unter anderem mit einer vorgenommenen Lohnerhöhung um fünf Prozent für die Kita-Mitarbeiterinnen.

Die Gebäude der Kindertagesstätten, die von der Volkssolidarität betrieben werden, gehören der Kommune. Für die Kita „Lütt Matten“ hat sie mit dem Träger einen Erbbaurechtsvertrag geschlossen. In der Kindertagesstätte „Kunterbunt“ investiert die Kommune 460 000 Euro. Seit dem 5. des Monats werden im und am Gebäude umfangreiche Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten durchgeführt, die bis Weihnachten abgeschlossen werden sollen. Sanierungsstau gibt es ebenfalls an der Kita „An der Brücke“. An dem Gebäude werden aber keine Bauarbeiten mehr durchgeführt. Diese Kita soll nach einem Umzug der dort betreuten Kinder in die anderen beiden Einrichtungen in Trägerschaft der Volkssolidarität im kommenden Jahr geschlossen werden, kündigt Hauptamtsleiterin Gabriele Thiele an.

Udo Burwitz

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