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Kriegsdenkmal: Bergen soll eine Verlegung prüfen

Bergen Kriegsdenkmal: Bergen soll eine Verlegung prüfen

Die Gedenkstätte im Bergener Rugard ist marode und soll saniert werden

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Die Wurzeln des Spitzahorns inmitten des Runds haben die Gedenkstätte im Rugard angegriffen.

Quelle: Uwe Driest

Bergen. Bleibt das Denkmal an seinem Platz oder nicht? Im Zusammenhang mit dem zweiten Anlauf für die Restaurierung der Gedenkstätte für die Opfer des Ersten Weltkrieges auf dem Rugard in Bergen (die OZ berichtete) soll die Stadtverwaltung nochmals prüfen, ob das Denkmal verlegt werden kann. Damit folgte die Stadtvertretung in ihrer öffentlichen Sitzung am Montagabend einer Anregung von Peter Wendekamm (Linke).

Gedenkstätte

206 Bürger Bergens sind während des Ersten Weltkrieges gefallen. Denen wird mit der Gedenkstätte auf dem Krähenberg im Rugard gedacht.

Sie wurde am 20. November 1927 eingeweiht.

Auf den dringenden Sanierungsbedarf hatte der Bergener Altstadtverein bereits 2013 aufmerksam gemacht. Ein Gutachten ergab Sanierungskosten in einer Höhe von etwa 90000 Euro. Einen Antrag auf Förderung durch das Förderprogramm Leader entschied die Lokale Aktionsgruppe positiv. Weil aber der städtische Eigenanteil in einer Höhe von 30000 Euro inklusive Kofinanzierung nicht mehr in den Stadthaushalt für das laufende Jahr eingestellt wurde, verfiel die Förderzusage. Für die Förderung muss daher nun bis Ende kommenden Monats ein zweiter Antrag gestellt werden.

Der Vorschlag von Landschaftsplaner Thomas Niessen sieht vor, den großen Spitzahorn, um den herum die Gedenkstätte 1926 errichtet wurde, zu fällen, weil das Wurzelwerk das Denkmal zerstörte. Beides könne nicht erhalten bleiben. Damals habe es noch keinen „Einwurzelschutz“ für Bäume gegeben, den man im Falle einer Neupflanzung jedoch einbringen könne, macht der Planer deutlich.

Den Vorstoß des Stadtparlaments dürfte das Denkmalschutzamt des Landkreises kritisch sehen. „Das Kriegerdenkmal muss nach Aussagen der Denkmalbehörde auf dem Krähenberg verbleiben und darf nicht verlegt werden“, hatte Bergens Bauamtsleiter Rainer Starke nach einer ersten Anfrage erfahren.

„Wenn ich mich zwischen Denkmal und Baum entscheiden müsste, würde ich immer das Denkmal vorziehen“, kommentiert Uwe Hinz, Vorsitzender des Bergener Altstadtvereins, die aktuelle Sachlage. Wenn aber ein alternativer Standort gesucht würde, dann käme seiner Meinung nach die Fläche hinter der Sankt Marienkirche infrage, die bis zum Jahr 1827 als Begräbnisstätte genutzt worden sei. Im anderen Fall, in dem der alte Spitzahorn gefällt würde, schlägt Uwe Hinz vor, „wie ursprünglich vorgesehen, eine Eiche in die Mitte zu pflanzen.“

Uwe Dries

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