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Ehrennadel in Gold für Wieker Blasmusiker

Wiek Ehrennadel in Gold für Wieker Blasmusiker

Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände zeichnet Dieter Ahlgrimm für sein 40-jähriges Engagement für den Klangkörper aus

Wiek. Mit der Ehrennadel in Gold mit Diamanten wurde Dieter Ahlgrimm, alias „Heiner“ am Sonntag beim Weihnachtskonzert der „Wieker Blasmusik“ ausgezeichnet. Damit würdigte die „Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände“ (BDMV) die herausragenden Verdienste des 80-Jährigen und „spricht Dank und Anerkennung für 40 Jahre aktive Tätigkeit zur Förderung der Musik aus“, heißt es in dem von Paul Lehrieder, dem Präsidenten der Vereinigung unterzeichneten Ehrenbrief.

 

OZ-Bild

Dieter Ahlgrimm wurde mit der Ehrennadel ausgezeichnet. FOTO: UWE DRIEST

Dieter Ahlgrimm begann in den 70-er Jahren zunächst Posaune zu spielen, stieg aber auf die Tuba um, als eine tiefe Stimme in der „Wieker Blasmusik“ fehlte. „Der Verein gehört zu Wiek, genau wie Hafen und Kreidebrücke“, heißt es im Ort, „aber richtig Fahrt aufgenommen haben wir vor allem, als Helmut Linke den Taktstock übernahm“, findet Ahlgrimm. Das war vor 20 Jahren und seither belebt der Verein das kulturelle Leben im Ort und bietet Alt und Jung eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Die Blasmusiker zählen heute zum festen Bestandteil bei Umzügen, Erntefesten, privaten Feierlichkeiten oder eben in der Kirche. Beim Konzert vom Sonntag in der Wieker Kirche traten neben dem Blasorchester und dem Bergener Gospelchor auch die kleinenTanzhummeln auf, bevor der stellvertretende Bürgermeister Manfred Birmann die Ehrungen verdienter Mitglieder vornahm.

Dieter Ahlgrimm freut sich über die Wertschätzung durch die Bundesvereinigung, der immerhin 1,3 Millionen Mitglieder aus 18000 Ensembles angehören. Neben der Verleihung von Auszeichnungen unterstützt der BDMV seine Mitglieder auch beim Event- und Veranstaltungsmanagement und berät in juristischen und steuerlichen Fragen und Streitfällen mit Gema oder Künstlersozialkasse.

Wie er zu seinem Spitznamen kam, weiß der Oldtimer nicht mehr, aber sein Instrument, das erinnert ihn an etwas: „Die Tuba ist meine Freundin. Oben kann ich knutschen und unten grabbeln“, kann er sich die deftige Musiker-Zote nicht verkneifen und dem alten Herrn, der seinen Lebensunterhalt als Fischer verdiente, nimmt das auch niemand übel. „Das Musizieren und die Gemeinschaft mit vielen netten und gleichgesinnten Menschen tut mir gut, hält mich mobil und damit jung“, sagt er. „Deswegen möchte ich auch noch ein paar Jahre mitspielen.“Uwe Driest

OZ

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