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Ein letzter Kampf „auf Leben und Tod“

Ralswiek Ein letzter Kampf „auf Leben und Tod“

Die Störtebeker-Festspielsaison auf der Ralswieker Naturbühne ging am Sonnabend zu Ende

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Auch der treue Friesen-Wallach von Klaus Störtebeker verabschiedet sich mit einer Verbeugung vor dem Publikum aus der diesjährigen Spielzeit.

Quelle: Uwe Driest

Ralswiek. Nun ist auch die vierte und vorletzte Folge des fünften Zyklus von Klaus Störtebeker Geschichte. Nach dem „Beginn einer Legende“, „Gottes Freund“ und „Aller Welt Feind“ war es auf der Naturbühne von Ralswiek am Sonnabend ein letztes Mal um den Kampf „Auf Leben und Tod“ gegangen. Den gewann der Held diesmal noch, aber schon im kommenden Jahr könnte er sich „Im Schatten des Todes“ bewegen.

 

OZ-Bild

Wir sind fünf Piraten, die mit ihren Frauen aus Thüringen anreisten und total beeindruckt.“Wolfgang Martin aus Meinigen

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Ich feiere heute meinen Geburtstag und habe mir den Besuch bei den Ralswieker Festspielen gewünscht.“Cathrin Schmidt aus Oranienburg

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Ich fand es wie immer ganz wunderbar, bin etwas traurig, freue mich aber schon auf das nächste Jahr.“Regina Ludwig, Statistin

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Ich feiere heute meinen Geburtstag und habe mir den Besuch bei den Ralswieker Festspielen gewünscht.“Cathrin Schmidt aus Oranienburg

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Wir sind fünf Piraten, die mit ihren Frauen aus Thüringen anreisten und total beeindruckt.“Wolfgang Martin aus Meinigen

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Ich fand es wie immer ganz wunderbar, bin etwas traurig, freue mich aber schon auf das nächste Jahr.“Regina Ludwig, Statistin

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Auch die mitwirkenden Brieftauben erreichten rechtzeitig den heimischen Schlag, bevor Adler Laran die Naturbühne von Deutschlands erfolgreichstem Open-Air-Theater überflog. „Mit etwa 350000 Besuchern reichte diese Saison nicht ganz an die Schallmauer von 400000 aus dem Jahr 2009 heran, aber wir sind angesichts des durchwachsenen Sommers sehr zufrieden“, sagt Festspielleiter und Intendant Peter Hick. Im rechnerischen Durchschnitt sahen 5500 Besucher die gut 150 Mitwirkenden, 20 Schauspieler, 30 Pferde und vier Schiffe. Zur letzten Vorstellung am Sonnabend spielte das Wetter mit und so waren nahezu alle der 8800 Sitzplätze belegt. Einige Zuschauer verfolgten das Geschehen gar vom Stehplatz am Rand. „Das wäre was für die Welt, wenn ein Gott den Frieden erhält“, mahnte Wolfgang Lippert ein letztes Mal und umso eindringlicher im im Dreiviertel-Takt.

„Wir sehen uns seit 2005 jedes Jahr immer die letzte Vorstellung an“, sagt Familie Beckmann aus Dessau. Sohn Philipp war sieben Jahre alt, als ihn die Eltern Karsten und Karina zum ersten Mal mitnahmen und so zählt der Pirat zu den fundamentalen Kindheits-Erinnerung des heute 18-Jährigen. „In der letzten Vorstellung kommen uns die Schauspieler immer viel lockerer und entspannter vor“, will Karina Beckmann beobachtet haben. „Die Atmosphäre ist schöner, weil es schon etwas früher dunkel wird und außerdem gibt es in der letzten Vorstellung das größte Feuerwerk“, fügt Ehemann Karsten an.

Nicht zu den Routiniers des Festspielbesuchs gehörten Bernd und Silvia Spatzier aus Eutin, die zum ersten Mal auf Rügen waren. „Wir waren öfter in Bad Segeberg, vermissen Winnetou hier aber gar nicht“, sagt Silvia und ihr Mann fügt hinzu: „Dafür gibt es hier ja Goedeke Michels.“ Der ist bekanntlich 1401 in Hamburg geboren und als das Paar hört, dass im kommenden Jahr, wenn Störtebeker vielleicht sein Leben lässt, der Hamburger Grasbrook als Kulisse dient, nehmen sich die beiden gebürtigen Hamburger sogleich den zweiten Besuch fest vor.

Die Beschäftigten der Festspiele sehen das Ende der Saison mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Ich fand es wie immer ganz wunderbar, bin etwas traurig, freue mich aber schon auf das nächste Jahr“, sagt Regina Ludwig, die im dritten Jahr als Statistin dabei war. Für die zahlreichen festangestellten Mitarbeiter aber ist die Arbeit mitnichten zu Ende. „Ich wechsle aus dem Fan-Shop in die Reinigung und wir müssen die alte Bühne ab- und die neue wieder aufbauen“, sagte eine der Frauen. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, bestätigt auch Peter Hick. „Wir arbeiten intensiv am neuen Buch und konzipierten bereits das dritte Bühnenbild für die neue Spielzeit.“ Zudem müsse eines der Schiffe zur Generalüberholung in die Lauterbacher Werft. Am 24.Juni 2017 beginnt die nächste Spielzeit.

Uwe Driest

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