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Enthusiasmus und Bärenhunger

Putbus Enthusiasmus und Bärenhunger

Die Putbus-Festspiele wurden mit einer Gala der Staatlichen Ballettschule Berlin eröffnet

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Beeindruckende Bilder auf der Bühne während der Variationen aus „Schwanensee“. Fotos (2): Uwe Driest

Putbus. Zur Tradition der Staatlichen Ballettschule Berlin gehört es, dass die Schülerinnen und Schüler alljährlich auf den Bühnen der Berliner Opernhäuser die Ergebnisse der Ausbildungsarbeit in einer festlichen Gala präsentieren. Zum dritten Mal in Folge kommen auch Besucher der Putbus Festspiele in diesen Genuss. „Es entstand inzwischen eine schöne Verbindung zu beiderseitigem Nutzen“, freut sich Ballettschul-Sprecherin Marion Heinrich, und in diesem Jahr luden Klaus Möbus und sein Förderverein die jungen Tänzer sogar ein, um die Eröffnungsgala auszurichten.

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Die Putbus-Festspiele wurden mit einer Gala der Staatlichen Ballettschule Berlin eröffnet

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Urlauber und Einheimische würdigten das mit ausverkauftem Haus. Michaela zu Putbus, Vorsitzende des Fördervereins der Residenzstadt, lässt sich die kulturellen Veranstaltungen, welche die Stadt zunehmend bietet, nicht nehmen. Wenn es ihr Zeitplan zulässt, wie sie sagt. Und auch Rüdiger und Gudrun Kind freuen sich auf das jährliche Ereignis vor ihrer Haustür. „Ich finde den Überblick über die Leistungen der Berliner Schule immer interessant“, sagt Gudrun Kind. „Persönlich liegen mir besonders die modernen Choreographien des zweiten Teils der Aufführung der Ballettschule, bei denen eine ungeheure Energie rüberkam.“

Maike Haug, die mit Ehemann Rolf das Binzer Lokal „Freustil“ betreibt, hat als Jugendliche selber fast 20 Jahre lang Ballett getanzt. „Deswegen weiß ich, was das für eine Knochenarbeit ist, deren Ergebnis ich mir immer wieder gern ansehe.“

Die Gastronomin besuchte die Vorstellung am Donnerstagabend gemeinsam mit Tochter Hedy (8), die in die Ballettschuhe der Mutti trat und die ersten Tanzschritte im Studio auf dem Dänholm erlernt.

Die Gala bot mit Choreographien der jüngeren Schülerinnen und Schüler zu bekannten Melodien aus „Schwanensee“ und der „Nussknacker Suite“ Klassisches vor der Pause.

Danach wurde es modern und überaus dynamisch. „Bei uns studieren 180 Schüler aus 25 Ländern, davon sind etwa ein Drittel Jungs“, sagt der gebürtige Rostocker Olaf Höfer, Fachleiter „Repertoire und Auftritte“ an der Ballettschule. „Wer an unserer Schule studiert, möchte professioneller Bühnentänzer werden und mit dem ,Bachelor of Arts‘, in den Ballettkompanien der Theater und Opernhäuser unseres Landes und auch weltweit tanzen.“

Nach Putbus reisten 41 Tanzschülerinnen und -schüler aus dem 3. bis 9. Ausbildungsjahr. Die streiften bereits abends zuvor durch die Fürstenstadt auf dem Weg zu dem von Klaus Möbus organisierten Grillabend in der „Jägerhütte“.

„Die jungen Tänzer müssen zwar auf ihr Gewicht achten, verbrauchen aber auch viel Kalorien“, erklärt Gudrun Heinrich. „Vor allem nach dem Auftritt haben alle einen Bärenhunger und stürzen sich auf die Lunchpakete, die wir auf der Rückfahrt dann im Bus austeilen.“

Programmtipps

Die nächsten beiden von insgesamt acht weiteren Veranstaltungen folgen am Wochenende.

7. Mai um 20 Uhr. „Theatre of the Absurd — eine Musik-Licht-Installation“. Das Boreas-Blockflöten-Quartett adaptiert mittelalterliche und zeitgenössische Musik von Hildegard von Bingen, William Byrd, Stefan Thomas.

8. Mai um 16 Uhr. "Die Bremer Stadtmusikanten". Die vier Flötistinnen des Boreas Quartett erzählen kleinen und großen Zuhörern die Geschichte der Brüder Grimm in wenigen, neuen Worten und Tönen.

• www.putbus-festspiele.de

Von Uwe Driest

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