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Fischerfilm überzeugt internationale Jury

Putbus/Altenkirchen Fischerfilm überzeugt internationale Jury

Altenkirchener Schüler können sich gegen angehende Profis aus dem ganzen Ostseeraum durchsetzen

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Nahmen den Preis „Leben am Wasser“ entgegen (neben dem Moderator v.l.): Janine Roßner, Marcus Wiek, Stefan Koeck von der Medienwerkstatt Identity Films Stralsund und Lehrerin Kirsten Knebusch.

Quelle: Foto: Jens-Uwe Berndt

Putbus/Altenkirchen. Der Jubel war groß, die Überraschung vollkommen: Der mit 2000 Euro dotierte Preis „Leben am Wasser“ des ersten Rügen International Filmfestivals blieb auf der Insel und ging an Schüler der Altenkirchener Schule Windland.

Die Freude über diesen Erfolg war der Leiterin des Filmprojekts, der Mathe/Physik/Informatik-Lehrerin Kirsten Knebusch buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Mit roten Wangen sagte sie: „Ich freue mich, dass ein auf Rügen entstandener Film bei diesem Rügener Festival einen Preis gewonnen hat.“ Stolz merkte sie an, dass sich die Arbeiten ihrer Schützlinge sich offenbar mit den Filmen angehender Profis messen könnten.

Der Film „Die Fischer auf Rügen – ein Beruf im Wandel der Zeit“ ist vor zwei Jahren entstanden und durchlief bereits einige Wettbewerbe. Eine erste Auszeichnung ergatterte der Streifen beim Medienkompetenzpreis von Mecklenburg-Vorpommern mit einem Sonderpreis für Nachhaltigkeit. Dabei sei der Beitrag der Altenkirchener Jugendlichen bei diesem Wettbewerb nur ein Nachrücker gewesen, wie Marcus Wiek bemerkte.

Wiek war bei „Die Fischer auf Rügen“ für den „Techniksupport“ verantwortlich gewesen. Er musste unter anderem dafür sorgen, dass die funktionstüchtigen Kameras bereitstanden, wenn es ans Drehen ging.

Das wiederum erledigten sechs andere Jungen und Mädchen des Projekts.

Dieses wird seit Jahren von der Medienwerkstatt Identity Films aus Stralsund betreut. „Medienpädagogisch begleitet“, nennt es Stefan Koeck, der am Samstagabend mit auf die Bühne des Putbuser Theaters ging, als der Preis übergeben wurde. „Einmal im Jahr nehmen wir eine Dokumentation wie ,Die Fischer’ in Angriff“, sagte Koeck. Er lobte explizit das Engagement der jungen Leute, ihre Disziplin bei den Dreharbeiten und das Streben nach Qualität. Das sich das gelohnt habe, zeige schließlich der Erfolg bei dem Festival.

Lehrerin Knebusch hatte in einer kurzen Erläuterung unmittelbar bei der Preisvergabe erwähnt, dass sie bei einer entspannten Lektüre der Zeitung auf die verschiedenen Wettbewerbssparten beim damals angekündigten Filmfestival gestoßen sei. Und spontan habe sie sich da entschlossen, „Die Fischer auf Rügen“ einzureichen. Der Film lief schließlich in der Kategorie „Local Heroes“, aus der ein polnischer Wettbewerbsbeitrag den „Findlingspreis“ gewann.

Zu den Vertretern der Altenkirchener Filmcrew gehörte am Wochenende zu guter Letzt auch Janine Roßner. Wie Knebusch schilderte, hatte das Mädchen durchaus eine gehörige Last auf ihren schmalen Schultern zu tragen, sei sie doch für dramaturgische Fragen, die Regie und die Redaktion verantwortlich gewesen. Am Abend der Preisverleihung hatte sich das Mädchen allerdings zurückgehalten und Worte des Danks ihrer Lehrerin überlassen.

Der Künstlerische Leiter des Festivals und Geschäftsführer der Baltic International Filmfestival Rügen gGmbH, Alexander Ris, äußerte sich schwer beeindruckt von der „großartigen Arbeit“, die in der Altenkirchener Regionalschule geleistet werde. „Es hat mich wahnsinnig überzeugt, was die jungen Leute dort machen“, sagte Ris. „Dieses hohe Niveau hätte ich anfangs gar nicht für möglich gehalten.“

Jens-Uwe Berndt

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