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Für Rügen unterbricht der Kaiser seinen Urlaub auf Sylt

Kultur Für Rügen unterbricht der Kaiser seinen Urlaub auf Sylt

Am Freitagabend singt Roland Kaiser seine großen Erfolge, wie „Joana“, „Dich zu lieben“ oder „Schachmatt“ auf der Rugard-Bühne. Die OZ sprach mit dem Künstler.

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Ein Urgestein des Schlagers: Roland Kaiser reist mit seiner Open-Air-Tour auch durch Bergen und unterbricht dafür sogar seinen Urlaub. Er verspricht eine Konzertmischung aus bekannten und überraschenden Titeln.

Quelle: Ove Arscholl

Bergen — Am Freitag macht Schlagersänger Roland Kaiser auf seiner diesjährigen Open-Air-Tour Station auf der Rugard-Bühne. Die OZ sprach mit dem Künstler über seine Musik und darüber, warum er seinen Urlaub auf Sylt verbringt.

OZ: Sie kommen gerade aus dem Urlaub — wie haben Sie den verbracht?

Roland Kaiser: Ich bin noch mitten drin. Ich bin nach den Kaisermania-Konzerten in Dresden in den Urlaub gefahren und noch bis Anfang September auf Sylt, aber eben immer mal zwischendurch auf Veranstaltungen, wie jetzt auf Rügen und einen Tag später in Schwerin. Ich war auch vor zwei Wochen in Berlin beim Deutschlandfest der SPD am Brandenburger Tor. Insofern ist es ein Urlaub mit kurzen Unterbrechungen.

OZ: Wann waren Sie zuletzt auf Rügen?

Kaiser: Oh, das ist bestimmt drei oder vier Jahre her. Das ist eine Insel, die mich sehr beeindruckt hat, nicht nur ihrer Größe wegen. Rügen ist sehr abwechslungsreich, landschaftlich gesehen. Wunderschön.

OZ: Aber trotzdem machen Sie lieber Urlaub auf Sylt?

Kaiser: Ja, das liegt daran, dass man sich entscheiden muss — Ostsee oder Nordsee. Außerdem hat Sylt in unserer Familie schon fast Tradition. Meine Familie liebt die Nordsee und ich habe ja auch nur eine Stimme im Familienrat.

OZ: Sie haben gerade drei ausverkaufte Konzerte in Dresden vor Zehntausenden Leuten gespielt — eine gute Motivation für Bergen?

Kaiser: Man denkt immer von Konzert zu Konzert. Das ist keine Frage der Menge der Menschen. Jedes Konzert ist immer gleich wichtig und genau so schön. Es ist immer die Frage, mit welcher Einstellung man da rangeht. Auch 1000 Leute können sehr motivieren.

OZ: Worauf dürfen sich denn die Rüganer freuen?

Kaiser: Auf eine Konzertmischung aus bekannten Titeln, aus überraschenden Titeln. Wichtig ist, dass die Leute vor allem die Hits kriegen, die sie dazu bringen, überhaupt zum Konzert zu kommen.

OZ: Ende des Jahres wollen Sie wieder ins Studio — was entsteht da, und wann wird es fertig?

Kaiser: Wir werden im Frühjahr ein neues Album veröffentlichen mit komplett neuen Titeln. Da freue ich mich sehr drauf, weil ich dann nämlich auch als Produzent zeichnen werde. Ich bin sehr gespannt auf die Reaktion des Publikums.

OZ: Wie entstehen Ihre Lieder? Sind das Leute, die Sie kennen, die da als Vorlage für die Beziehungskisten dienen?

Kaiser: Also, das ist immer so eine Mischung aus Geschichten, die man hört, weil Leute einem was erzählen, und aus Begebenheiten, die man selber erlebt, beobachtet oder sich ausgedacht hat.

OZ: Was ist zuerst da — Text oder Musik?

Kaiser: In der Regel die Musik. Aber manchmal gibt es auch Situationen, da hat man einfach eine Idee für eine tolle Zeile, aus der heraus dann die Melodie entsteht.

OZ: Haben Sie ein Lieblingslied von sich selbst?

Kaiser: Es gibt dieses Lied „Bis zum nächsten Mal“, das ich immer singe, wenn das Konzert zu Ende ist. Das habe ich vor 20 Jahren geschrieben und seitdem begleitet es mich auf allen Konzerten.

OZ: Was machen Sie, wenn im Radio eins Ihrer Lieder läuft? Mitsingen oder umschalten?

Kaiser: Ich höre das selten, denn wenn ich unterwegs bin, läuft meistens Info-Radio oder mal klassische Musik. Auf der Autobahn möchte ich mich informieren, es sei denn, ich produziere gerade ein neues Album. Dann höre ich vornehmlich die aktuellen Charts, um zu hören, wie Musik klingen sollte, um zeitgemäß zu sein. Wie klingen heute Keyboards, wie setzt man Schlagzeug ein, wie wird gemischt.

OZ: Im Moment scheint es eine Renaissance des Schlagers zu geben. Heino tritt in Wacken auf, Helene Fischer spielt in ausverkauften Häusern und Ihr Publikum wird auch immer jünger. Was ist da los?

Kaiser: Kann ich Ihnen nicht sagen. Es gibt vielleicht wieder eine Hinwendung zur eigenen Sprache und Helene Fischer macht einfach eine sehr sehr gute Arbeit auf der Bühne. Sie steht völlig zu Recht da. Und bei Heino war es eine wirklich geniale Marketing-Idee, ihn das neue Album singen zu lassen. Das konnte auch nur mit ihm funktionieren, weil es einfach so weit auseinander ist — Heino mit „Junge“ von den Ärzten zum Beispiel. Bei jemand anderem wäre so ein Konzept-Album sicher nicht ebenso erfolgreich gewesen.

OZ: Was für Projekte haben Sie gerade neben der Musik noch?

Kaiser: Ich engagiere mich gerne und stark im sozialen Bereich. Zum Beispiel langfristig als Botschafter der Albert Schweizer Kinderdörfer und Familienwerke, der Pichlmayr-Stiftung für Kinder und Jugendliche vor und nach Organtransplantation, der Deutschen Stiftung Organtransplantation und weiterer Projekte.

OZ: Gehen Sie nächstes Jahr wieder auf Tour?

Kaiser: Erst im Frühjahr 2015. Jetzt konzentriere ich mich erst mal auf das neue Album.

OZ: Aber die großen Open-Air-Veranstaltungen, wie in Dresden, wird‘s doch sicher auch 2014 wieder geben, oder?

Kaiser: Ja, na klar. Wir planen auch, wieder in Rostock unter freiem Himmel zu spielen. Logisch — der Sommer muss doch gefüllt sein.

Noch gibt es Karten für den Open Air Auftritt
Den Konzertauftritt von Roland Kaiser können Interessenten am Freitag, dem 30. August, auf der Rugard-Bühne in Bergen live erleben. Ab 20 Uhr gibt der Schlager-Star neue Hits und Kult-Klassiker wie „Extreme“ oder „Manchmal möchte ich schon mit dir” zum Besten. Karten für den Open Air Auftritt sind noch in den OZ-Service- Centern bis Freitag um 12.30 Uhr käuflich zu erwerben. An der Vorkasse kosten die Konzerttickets 40 Euro. Restkarten werden noch an der Abendkasse angeboten.

 

 

Interview von Ove Arscholl

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