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Hagener Plattenbau wurde vor dem Abriss zum Kunstobjekt

Lohme Hagener Plattenbau wurde vor dem Abriss zum Kunstobjekt

Jahrelang war das einstige Ferienheim auf dem Grundstück der „Herthaburg“ ein Schandfleck in Hagen. Jetzt wurde es abgerissen. Mit einem Fest und einer Lichtinstallation haben sich die Einwohner des Ortes von dem Plattenbau verabschiedet.

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Dieses ehemalige Ferienheim in Hagen auf Rügen wurde vor seinem Abriss mittels Lichtinstallation zum Kunstobjekt.

Quelle: Thomas K. Müller

Lohme. Jahrelang dominierte der Plattenbau an der Dorfstraße in Hagen auf Rügen das Ortsbild. Jetzt ist das einstige Ferienheim eines Erfurter Maschinenbaubetriebs abgerissen worden. Zuvor hatten sich die Bewohner des Dorfes mit einem von den Hauseigentümern organisierten Fest von dem Gebäude verabschiedet.

Auch wenn er zuletzt eher als Schandfleck wahrgenommen worden sei, verdiene der Bau, der ein Teil der Hagener Geschichte sei, einen gewissen Respekt, so Sabine Korneli, die das leerstehende Haus gemeinsam mit ihrem Mann Thomas K. Müller erworben hatte. Beide haben in diesem Herbst auf ihrem benachbarten Grundstück die erste Rügener Sommerakademie organisiert. Das Abschlussfest war gleichzeitig der Abschied von dem abrissreifen Gebäude gewesen. Künstler hatten sein Inneres und seine Fassade als Projektionsflächen für Lichtinstallationen genutzt.

Für das Ferienheim hatte in den 70er Jahren die „Herthaburg“ weichen müssen, ein Lokal, das bis dahin als der kulturelle Mittelpunkt des Ortes galt. Die jetzige Freifläche soll als Freiluftgalerie dienen. Auf dem Areal will unter anderem der Hausherr, der Bildhauer Thomas K. Müller, einen Teil seiner Arbeiten ausstellen.

OZ

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