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Hiddensee: Neues Zeltkino auf dem Weg zur Kultstätte

Vitte Hiddensee: Neues Zeltkino auf dem Weg zur Kultstätte

12 000 Gäste in der Jubiläumssaison / 2017 wird das Kino auch zum Tanzpalast

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Kino-Chef Jörg Mehrwald (l.) hat Inselbuchhändler Andreas Arendt aus Kloster zum Hauptdarsteller in einem seiner Filme gemacht.

Vitte. Das Licht ist aus, die Plakate sind abgehängt, die Leinwand ist eingerollt – die Jubiläumssaison im neuen Zeltkino in Vitte auf Hiddensee ist Geschichte. An der haben etwa 12000 Zuschauer seit Ostern mitgeschrieben. „Ich bin zufrieden, aber der Herbst lief vom Wetter her gegen uns, dadurch kamen wir nicht übers Vorjahr hinaus“, analysiert Kino-Chef Jörg Mehrwald. Er lenkt und leitet seit 2012 im Auftrag des Hafen- und Kurbetriebs die Geschicke im Zeltbau in der Nähe des Vitter Hafens.

Filmwoche zum Jahresende

15 Filme für große und kleine Besucher sind im Zeltkino zwischen Weihnachten und Silvester zu sehen. Die Filmwoche läuft vom 26. bis zum 30. Dezember.

Den zu besuchen – das scheint sich für viele Gäste bei einem Hiddensee-Aufenthalt zu einem Muss zu entwickeln: „Wir sind auf dem besten Weg, Kult zu werden, wie es das alte Zeltkino schon war.“ Beide Spielstätten seien zwar kaum miteinander zu vergleichen. Aber: „Es werden immer mehr Zuschauer aus ganz Deutschland, die bis zu vier Mal in ihrem Urlaub zu uns kommen“, sagt Mehrwald. Und: Fast jeder Tourist, der am Vitter Hafen vorbei komme, mache ein Foto vom Zelt, ergänzt der Neu-Hiddenseer. In diesem Jahr hat Mehrwald seinen Wohnsitz von Ahrenshoop nach Hiddensee verlegt, ist mit Sack und Pack nach Vitte gezogen.

Im Kino und in seinem neuen Domizil am Wiesenweg sind es die aktuellen Trends, die Mehrwald beschäftigen. So unterhalte er sich mit möglichst vielen Besuchern und versucht, die Erwartungen in das Programm zu integrieren. „Deshalb wird es im nächsten Jahr einige Innovationen geben. Wir werden andere Höhepunkte setzen, das Programm noch besser auf den Bedarf abstimmen und unser Angebot qualitativ erweitern“, sagt Mehrwald.

Denn bei aller Traditionspflege würden die Kinder und Eltern auch immer wieder etwas Besonderes erwarten. In diesem Jahr waren es der tägliche Filmwechsel in den drei Vorstellungen, die Eigenproduktionen „Der Inselbuchhändler von Hiddensee“ und „Hiddensee – Die Serie (1) – zwei Kinofilme auf Hiddensee gedreht vom Kino-Chef selbst – und neben dem Kabarett „Lach- & Nordlichter“ das Konzert der Rockband „Karussell“ und der Auftritt von Uwe Steimle.

Was bringt die sechste Kino-Saison? Neben neuen Filmproduktionen, die als „Regionalia“-Reihe nur auf Hiddensee zu sehen sein sollen, will Mehrwald die Reihe „Angstfreie Kinderfilme“ einführen. Das entspreche dem Wunsch von Müttern und Vätern, die ihre drei- bis sechsjährigen Kinder gern in solche Filme begleiten würden.

Und 2017 will Mehrwald dem Wunsch vieler Frauen nachkommen und in der Hochsaison vier Mal „Tanzen!!!“ veranstalten. Dahinter verbirgt sich ein Disco-Club-Abend im ausgeräumten Zeltkino. Dafür wollte Mehrwald mittwochs den Plattenaufleger mimen. Aber: „Ich musste mich umstimmen lassen. Der Termin wandert auf freitags, da auch die zum Wochenende heimkehrenden Hiddenseer dabei sein können.“

Den ersten Hiddenseer-Kinopreis „Lütt Bär“ erhielt 2015 „Karussell – Vier Tage auf Hiddensee“, nun heißt der meist verkaufte Kinofilm „Birnenkuchen mit Lavendel“. Mit großem Abstand siegte der französische Streifen vor „Ich bin dann mal weg“.

Übrigens: Es kann sogar sein, dass Mehrwald den Preis an den Regisseur Eric Besnard persönlich übergeben kann. Der Filmverleih „Neue Visionen“ wolle ihn zu einem Treffen einladen, heißt es.

Chris-Marco Herold

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