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Im Kunstmuseum wird der Schöpfungstag eingepackt

Ahrenshoop Im Kunstmuseum wird der Schöpfungstag eingepackt

Erste Ausstellung lockte 31 100 Besucher. Am Samstag wird neue Schau anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Künstlerhauses Lukas eröffnet.

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Die Bilder der Eröffnungsausstellung im Kunstmuseum Ahrenshoop werden für den Versand oder das Einlagern vorbereitet.

Quelle: Timo Richter

Ahrenshoop. Gähnende Leere herrscht in den Räumen des Kunstmuseums in Ahrenshoop. Mitarbeiter des Museums sowie ein Gutteil der ehrenamtlichen Helfer haben die Eröffnungsausstellung „Um uns ist ein Schöpfungstag — von der Künstlerkolonie bis heute“ abgenommen und sorgfältig verpackt. Die Räume werden nun auf Vordermann gebracht, um am Sonntag zur Eröffnung der Ausstellung „Blickwechsel Ahrenshoop: Gestern und heute“wie neu zu erstrahlen.

Seit der Eröffnung des Museums Ende August des vergangenen Jahres bis Sonntag haben 31 100 Besucher die Schau gesehen. Allein am letzten Ausstellungstag strömten noch einmal 300 Kunstfreunde in das Museum, um sich auf die künstlerische Zeitreise vom Beginn der Künstlerkolonie Ahrenshoop bis in die Jetztzeit zu begeben.

Die Leihgaben werden an die Eigentümer zurückgeschickt, die anderen Kunstwerke landen wieder im Depot der Stiftung Kunstmuseum als Besitzerin der Sammlung. 60 000 Besucher pro Jahr — das ist die Zielmarke, die der Verein Kunstmuseum Ahrenshoop als Betreiber zur Eröffnung ausgegeben hatte.

Mit der Eröffnungsausstellung sind die Verantwortlichen der selbst gesteckten Marke schon näher gekommen. Geschäftsführerin Marion Müller-Axt (53) weiß aber auch, dass Mit der Eröffnung des Kunstmuseums ein regelrechter Hype einsetzte. Der Besucherandrang dürfe nicht einbrechen, um die anvisierten Zahlen zu erreichen.

Auf jeden Fall war die Ausstellung für zahlreiche Besucher ein Aha-Erlebnis. In dieser Vielfalt, sagt Marion Müller-Axt, sei der Spannungsbogen der 120-jährigen Geschichte der Künstlerkolonie Ahrenshoop noch nicht zu sehen gewesen. Die Hoffnung, dass sich das Kunstmuseum als Magnet für die Region erweise, habe sich bestätigt. Dabei ließen sich im Wesentlichen zwei Besuchergruppen ausmachen. Die einen haben von der Ausstellung gehört und sind nach Ahrenshoop gereist, um die Werke zu sehen, die anderen sahen in der Architektur des Kunstmuseums den entscheidenden Anlass für einen Besuch — und entdeckten dann die dokumentarische Schau im Inneren. Ähnlich sei es auch mit der Berichterstattung in überregionalen Medien gewesen.

Mit der neuen Ausstellung will der Verein Kunstmuseum das 20-jährige Wirken des Künstlerhauses Lukas widmen. Alte Werke aus der Sammlung der Museumsstiftung werden den Werken von Stipendiaten des Künstlerhauses gegenüber gestellt. Im Ergebnis lasse sich die künstlerische Entwicklung in Ahrenshoop nachvollziehen. Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag um 15 Uhr. Der erste Teil der Ausstellung wird an dem Tag bereits um 11 Uhr in Kunstkaten eröffnet.

Dieser Ausstellungswechsel stellt nach Einschätzung von Marion Müller-Axt die „Generalprobe“ dar. Wenn die zweite Schau beendet wird, wird in dem Museum in einem Teil der Ausstellungsräume die geplante Dauerausstellung aufgebaut. Weiter intensiviert wird dann zudem die kunsthistorische Forschung zur Künstlerkolonie Ahrenshoop.

Ehrgeiziges Ziel gesteckt

31 100Besucher haben die Eröffnungsausstellung im Kunstmuseum Ahrenshoop gesehen. Allein am letzten Ausstellungstag kamen 300 Kunstfreunde.

60 000Gäste pro Jahr hat der Verein Kunstmuseum Ahrenshoop anvisiert.
Für viele Besucher war
die Eröffnungs-
ausstellung ein Aha-Erlebnis.“Marion Müller-Axt,
Geschäftsführerin

 



Timo Richter

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