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Jugendkunstschule: Wir fühlen uns im Stich gelassen

Stralsund Jugendkunstschule: Wir fühlen uns im Stich gelassen

Kreistag ist dagegen, die Einrichtung pauschal mit 50 000 Euro zu unterstützen

Stralsund. Die Jugendkunstschule Vorpommern-Rügen fühlt sich vom Landkreis finanziell im Stich gelassen. Der Kreistag hat sich am Montagabend in Stralsund dagegen entschieden, der Einrichtung pauschal eine bestimmte Fördersumme zur Verfügung zu stellen. Stattdessen sollen Projekte einzeln beantragt werden. Der Barther Bürgermeister Stefan Kerth (SPD) sagte, die Anträge sollen von der Kreisverwaltung „wohlwollend“ bearbeitet werden.

 

OZ-Bild

Nach Angaben von Leiterin Tanja Pfefferlein bedeutet das in der Praxis erhebliche Nachteile für die Jugendkunstschule. Der Aufwand sei so viel größer, etliche Regeln und Fristen müssten bei jedem einzelnen Projekt eingehalten werden. „Uns fehlt die Planungssicherheit. Das ist ein Nein des Landkreises zur Jugendkunstschule“, sagte Tanja Pfefferlein.

Der Landkreis hat im Haushalt für kommendes Jahr insgesamt 195 000 Euro für die Förderung von Kultur jeder Art eingeplant. Dieser Topf war zuletzt um 50 000 Euro erhöht worden – um die Jugendkunstschule zu unterstützen, aber auch andere Projekte.

Die Fraktion der Grünen wollte erreichen, dass dieses zusätzliche Geld ausschließlich und unbürokratisch der Jugendkunstschule zur Verfügung gestellt wird. Dafür fand sich jedoch keine Mehrheit. „Wir wollen, dass Jugendkunst gefördert wird. Aber wir wollen keine institutionelle Förderung“, sagte der Stralsunder CDU-Politiker Ronald Zabel.

Maik Hofmann (Bürger für Stralsund) bezeichnete die getroffene Regelung in seiner Rede als „unhaltbar“. Sie führe nur zu mehr Aufwand und Bürokratie. „Wir wissen nicht, ob das Geld am Ende wirklich ankommt. Mir ist das zu wackelig“, sagte er.

Die Jugendkunstschule ist 2015 als Einrichtung für den ganzen Landkreis gegründet worden. Lediglich die Räume des Vereins befinden sich in der Frankenstraße in Stralsund. 53 Kurse wurden in diesem Jahr an acht Orten in der ganzen Region angeboten. Die Projekte reichen von Tanz über Theater bis zur bildenden Kunst.

Neuer Chef am Flughafen Stralsund-Barth

Der Ostseeflughafen Stralsund-Barth bekommt einen neuen Geschäftsführer. Der bisherige Chef Paul Wojtasik (67) wird das Unternehmen altersbedingt zum Jahresende verlassen. Das teilte Landrat Ralf Drescher (CDU) am Montagabend dem Kreistag Vorpommern-Rügen mit. Paul Wojtasik arbeitet seit 1977 im Unternehmen, seit 1991 als Geschäftsführer.

Nachfolger wird Jan Hufnagel (47), der sein Amt am 1. Januar antreten soll. Der Betriebswirt und Ingenieur für Verkehrswesen war bislang als Flugleiter am Ostseeflughafen tätig. „Wir haben uns für eine interne Lösung entschieden, da Jan Hufnagel alle erforderlichen Fähigkeiten und Qualifikationen mitbringt“, sagte Drescher.

Alexander Müller

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