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Pfauen-Geschichten vor vollem Haus in Vaschvitz

Vaschvitz Pfauen-Geschichten vor vollem Haus in Vaschvitz

Isabel Bogdan las in der Kunstscheune aus ihrem Debütroman / Im Anschluss wurde Gewinn des Buchhandelspreises gefeiert

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Fröhliches Trio: Autorin Isabel Bogdan, Buchhändlerin Petra Dittrich und Literaturkritiker Rainer Moritz.

Quelle: Anne Ziebarth

Vaschvitz. Zum Abschluss des vom Buchladen Gingst veranstalteten Lesesommers gab es noch einmal ein ausverkauftes Haus in der Kunstscheune Vaschvitz. Rund 120 Zuhörer kamen zur letzten großen Lesung in diesem Jahr. Die als Übersetzerin bekannt gewordene Isabel Bogdan las aus ihrem Debütroman „Der Pfau“ vor, eine Komödie über ein Teambuilding-Wochenende auf einem Landsitz in den schottischen Highlands. Ein verrückt spielender Pfau löst eine Kette von Ereignissen aus, welche die Beteiligten an die Grenzen ihrer selbst, aber auch zueinander führt.

Moderator Rainer Moritz führte unterhaltsam durch den Abend, Sternstunde des Dialogs waren die heiter-philosophischen Betrachtungen zum unterschiedlichen Humor der Briten und Deutschen. „Ich denke die Briten nehmen sich selbst einfach nicht so ernst“, erklärte Bogdan. Dort gebe es zum Beispiel Tanzabende, bei denen eingeübte Volkstänze zum besten gebracht werden. „Und es macht einfach jeder mit, egal wie gut oder schlecht die Menschen tanzen können“, erzählt die Autorin, die seit über 20 Jahren regelmäßig zu Gast in Großbritannien ist. „In Deutschland würden wahrscheinlich nur die mitmachen, die den Tanz perfekt können, den anderen wäre es zu peinlich.“

Mit der Lesung von Isabel Bogdan ging für Buchhändlerin Petra Dittrich eine äußerst erfolgreiche Saison zuende. Nicht nur, dass sie Literaturgrößen wie Dörte Hansen (Altes Land) und Robert Seethaler (Ein ganzes Leben) auf die Insel holte, den Krönenden Abschluss bildete die Verleihung des Buchhandelspreises, mit dem jährlich die 100 besten Buchläden ausgezeichnet werden. „Nach den beiden letzten Jahren, die familiär nicht einfach waren, konnte ich mich endlich wieder nur auf die Literatur und die Kunden im Laden konzentrieren“, erzählt sie. „Das tat wirklich gut. Es ist beeindruckend zu sehen, von wo die Kunden überall kommen, nur um bei uns im Laden zu sein. Das ist ein wirklich schönes Kompliment.“

Auch Literaturkritiker Rainer Moritz war voll des Lobes über die Arbeit der Buchhändlerin: „Sie bietet mit ihrer guten Beratung und ihrer Kundennähe genau das, was im größeren Buchhandel fehlt“, sagt er. „Ich bin sehr gerne hier.“

Anne Ziebarth

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