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Rügener Musikschüler räumen Preise ab

Bergen Rügener Musikschüler räumen Preise ab

Sieben Nachwuchsmusiker vertreten die Insel beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“

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Bergen. Auch Dank der starken Sektion von Blechbläsern entstammten 18 der 22 jungen Musiker, welche die drei Musikschulen des Landkreises zum diesjährigen Regionalwettbewerb entsandten, der Insel Rügen. Der Regionalwettbewerb der Region Nordost-Mecklenburg-Vorpommern fand am letzten Januar-Wochenende in Greifswald statt. Die Ausschreibung des Deutschen Musikrats hatte Solowertungen für Klavier, Harfe, Gesang, Drum-Set und Pop-Gitarre sowie Ensemble-Wertungen für Streicher, Bläser, Akkordeon und Neue Musik vorgesehen.

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Sieben Nachwuchsmusiker vertreten die Insel beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“

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Pianist Franz-Ludwig Schluckner bekam mit 25 die maximale Punktzahl. FOTO: UWE DRIEST

15 der Rügener Schüler kehrten mit ersten Preisen, also einer Punktzahl zwischen 21 und 25 Punkten, auf die Insel zurück. Mit Franz-Ludwig Schluckner, Theresa Radig, Diana Zhukovska, Carolin von Klitzing (alle Klavier), Alexander Plich und Keylipp Liam Dallmann (beide Drum-Set) sowie den Brandenburg-Brüdern Emil, Anton und Jakob (Hörner) heimsten die Insulaner gleich sieben Weiterleitungen zum Landeswettbewerb ein.

Am vergangenen Donnerstag nahmen die Kinder und Jugendlichen im Konzertsaal der Rügener Musikschule in der Bahnhofstraße ihre Urkunden aus den Händen der Bundestagsabgeordneten Kerstin Kassner (Linke) und Volkmar Doß, Leiter der Musikschulen des Landkreises in Bergen, Ribnitz-Damgarten und Grimmen, entgegen. Kassner lobte die besonderen Leistungen von Schülern und Lehrern, aber auch der Eltern, die weite Strecken zurücklegen, um ihre Kinder zu Proben und Aufführungen zu transportieren. „Mit euren beeindruckenden Leistungen seid ihr Botschafter der Musikschule Rügen und Ausweis der Qualität eurer Lehrer“, würdigte Rügens ehemalige Landrätin.

Für ihn stünde weniger der Wettbewerb im Vordergrund als vielmehr die musikalische Entwicklung der Schüler, betont Volkmar Doß. Die Vorbereitung beginne mit der Abstimmung von Programm und Übungseinheiten, sobald die Kriterien der Ausschreibung bekannt seien. „Dieser Prozess hat für mich mehr den Charakter eines Workshops, beim dem man viel lernen kann“, so Doß.

Das gelang zur großen Freude von Rita Mau, Leiterin der Bergener Musikschule, und der Klavierlehrerin Marina Lebedeva beispielsweise Virgo zu Knyphausen bestens. Der erst achtjährige Nachwuchs-Pianist eröffnete die Urkundenübergabe mit dem Stück „Zaubersee“ von Alec Rowley. Der drei Jahre ältere Franz-Ludwig Schluckner, der die maximalen 25 Punkte aus Greifswald mitbrachte, gewann die Herzen der Zuhörer mit der „Träumerei“ von Robert Schumann. „Die Finger müssen machen, was der Kopf will, nicht umgekehrt“, hatte der berühmte Komponist einst gesagt und in dem kleinen Franz einen verständigen Schüler gefunden. Der spielt schon sein halbes Leben lang Klavier. „Die Begabung hat er wohl eher von meinem Mann geerbt, der Gitarre und Mundharmonika spielt“, sagt Mutter Jördis Schluckner. Allerdings hört Vater Lutz gern die Gruppe „Keimzeit“ und der kleine Franz steht eher auf Klassik und Stücke wie „Othello“ des Kanadiers Chilly Gonzales.

Älteste Teilnehmerin war mit 17 Jahren die Pianistin Diana Zhukovska, die das nur 40 Sekunden lange Toccata des ukrainischen Komponisten Nikolai Kapustin gab. Der hatte einst denselben Lehrer wie der große Wladimir Horowitz. Ebenfalls im Klavier-Wettbewerb war Felicia Tahmis (16) gestartet. Das Querflöten-Trio aus Nele Prüfer, Hanna Krause und Emma Huster bot einen russischen Tanz.

Die stark vertretene Sektion der Blechbläser bestand neben den Brandenburg-Brüdern aus einem weiteren Trio (Fiete Wree, Jakob Hübner und Ole Graumann) sowie einem Quintett (Janne Subklew, Fabian und Lion Kähler, Fiete Prüfer und Johannes Bänsch). Der Landeswettbewerb findet Anfang April in Parchim statt.

Uwe Driest

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