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Sonderschau zur Lietzenburg im Heimatmuseum in Kloster

Hiddensee Sonderschau zur Lietzenburg im Heimatmuseum in Kloster

Sie thront oberhalb von Kloster — und steht nun im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung im Hiddenseer Heimatmuseum: „Die Lietzenburg. Zwischen Traum und Wirklichkeit“.

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Die Lietzenburg in Kloster nach ihrer Sanierung. Sie ist das Ziel von Feriengästen.

Quelle: Dieter Stroh/archiv

Hiddensee. Sie thront oberhalb von Kloster — und steht nun im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung im Hiddenseer Heimatmuseum: „Die Lietzenburg. Zwischen Traum und Wirklichkeit“. Die Schau wird am Sonnabend, dem 26. März, um 15.30 Uhr eröffnet. Musikalisch begleitet wird der Saisonstart in der ehemaligen Seenotrettungsstation von Juliane Tief auf der Gitarre.

Die Lietzenburg ganz in der Nähe des Museums hat viele Menschen zum Träumen gebracht, aber die Hiddenseer Wirklichkeit den einen und anderen Bauherrn auch wieder ernüchtert. Die Visionen, Träume, Ideen, Vorstellungen werden in der Ausstellung den harten Fakten gegenübergestellt.

Oskar Kruse (1847—1919), ein reicher Holzhändler aus Berlin, ließ 1904/05 die Lietzenburg als Jugendstilvilla errichten. Um 1889 avancierte Oskar Kruse zum Maler. Sein neuer Sommersitz auf dem „söten Länneken“ wurde bald zum Treffpunkt verschiedener Künstler. Nach seinem Tode erbten Max Kruse (Bildhauer) und dessen Ehefrau Käthe, die bekannte Puppenmacherin, das Anwesen und setzten die Tradition fort. Gerhart Hauptmann, Thomas Mann, Max Reinhardt, Albert Einstein und Gustav Hertz gehörten zu den Gästen. Ab 1949 diente die Lietzenburg als Erholungsheim der Uni Greifswald. Nach der Wende kam sie in den Besitz der Kruse-Erben, des Kinderbuchautors und Urmel-Erfinders Max Kruse (Jahrgang 1921), der aber kein Interesse an der Villa zeigte und sie weiterverkaufte. Nach einem erneuten Eigentümerwechsel nahm der heutige Investor die Geschicke der Lietzenburg in seine Hände. Die ist nach der Sanierung seit 2013 das Ziel von Feriengästen.

Im Heimatmuseum selbst wurden im vergangenen Jahr etwa 11000 Besucher gezählt. 2015 war dort eine Sonderausstellung zum 150. Jubiläum der Seenotrettung zu sehen.

Von Chris-Marco Herold

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