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Rügen Kurplatzsanierung: Denkmalschutz gegen neue Ellipsenform
Vorpommern Rügen Kurplatzsanierung: Denkmalschutz gegen neue Ellipsenform
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17:13 02.01.2018
Die Kurmuschel auf dem Sassnitzer Kurplatzwird mit Geld der Wüstenrot-Stiftung saniert. Im Anschluss will die Kommune den davorliegenden Platz auf Vordermann bringen. Quelle: Maik Trettin
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Sassnitz

Die Stadt Sassnitz muss am Kurplatz umplanen: Das Areal, das die Kommune sanieren will, soll auch künftig rechteckig aussehen. Der bisherige Entwurf der externen Stadtplanerin Erika Streubel, dem die Stadtvertretung zugestimmt hatte, sah eine Umgestaltung zu zwei ellipsenförmigen Flächen vor, die in einander übergehen sollten. Damit orientiere man sich an der Formensprache der vom Schalenbaumeister Ulrich Müther entworfenen Kurmuschel und den ursprünglichen Gestaltungsplänen für diesen Platz, so Streubel.

Diese seien aber absichtlich nicht umgesetzt, sondern zugunsten der Rechteckform verworfen worden, hält die Denkmalschutzbehörde des Kreises dagegen. Sie hatte sich für eine Sanierung stark gemacht, die sich an den aktuellen Linien des Platzes orientiert. Auch die Wüstenrot-Stiftung, die derzeit für rund 300000 Euro die 1988 eingeweihte und denkmalgeschützte Kurmuschel saniert, plädiert für einen rechteckigen Kurplatz.

Die Kommune hat jetzt einen entsprechend überarbeiteten Entwurf bei der Denkmalschutzbehörde eingereicht. Die jetzige Fassung sei eine „prima Lösung“, attestiert ihr der Denkmalpfleger des Kreises Vorpommern-Rügen, Dr. Markus Sommer-Scheffler. Die Stadt muss davon nun auch noch die Fördermittelgeber überzeugen. Sie hatten bereits Geld für den ellipsenförmigen Ausbau zugesichert.

OZ

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