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Rügen Leiche im Schilfgürtel nahe der Ralswieker Badestelle gefunden
Vorpommern Rügen Leiche im Schilfgürtel nahe der Ralswieker Badestelle gefunden
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09:04 15.07.2013
Ralswiek

Der am Dienstag im Großen Jasmunder Bodden ertrunkene Niedersachse ist jetzt in Ralswiek gefunden worden. Wie die Wasserschutzpolizei Sassnitz mitteilt, lag der Körper der Leiche im Schilfgürtel östlich von Ralswiek nahe der Badestelle.

Am Dienstag war der 48-jährige Mann aus Nienhagen bei Celle mit seinem 15-jährigen Sohn mit dem Kajak auf den Bodden hinausgefahren. Während der Junge auf einer Sandbank zum Baden ausgestiegen war, kenterte der Familienvater und tauchte nicht wieder auf. Wasserschutzpolizei, Feuerwehren und Rettungskräfte suchten mehrere Tage nach dem Verunglückten (die OZ berichtete). „Sonnabend waren wir dann nicht mehr draußen“, sagte eine Beamtin der Wasserschutzpolizei gestern. „Wir hatten in Sassnitz seit Freitag das Hafenfest und waren dort ausreichend eingespannt.“ Gegen 17.50 Uhr seien sie über den Leichenfund informiert worden und bargen den Toten gegen 19 Uhr. Dieser befinde sich jetzt in der Greifswalder Gerichtsmedizin.

Nach Aussagen der Polizistin dauere es je nach körperlicher Chemie und der Wassertemperatur vier bis fünf Tage, bis ein Ertrunkener wieder an die Wasseroberfläche komme. „Die Zeit, in der er dann gefunden werden kann, ist relativ gering“, sagte sie. „Dann geht er bald wieder unter und ist nur noch sehr schwer zu finden.“ Im Falle des Niedersachsen habe den Suchkräften der Zufall in die Hände gespielt.

Die Leiche wird derzeit untersucht, um die genaue Todesursache festzustellen. Nach Informationen aus dem Neubrandenburger Polizeipräsidium könne allerdings Fremdverschulden bereits ausgeschlossen werden.

Nach dem Unfall am vergangenen Dienstag hatten der 15-jährige Sohn und dessen Mutter Polizei und Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte nutzten alle zur Verfügung stehenden Mittel, um den Mann noch lebend zu finden. Neben Schlauchbooten und dem Boot der Wasserschutzpolizei beteiligten sich auch zwei Hubschrauber an der Suche.

Jens-Uwe Berndt

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