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„Lippi ist ein Kumpel“

Karlshagen/Ralswiek „Lippi ist ein Kumpel“

Bleibende Erinnerung: Hans Seifert traf vor 13 Jahren Wolfgang Lippert

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Im Tagebuch für immer festgehalten: Hans Seifert schwärmt noch heute von seinem Treffen mit Störtebeker-Star Wolfgang Lippert.

Quelle: Foto: Peter Machule

Karlshagen/Ralswiek. Viel hat Hans Seifert in seinen 77 Jahren erlebt. In seiner ganz persönlichen Chronik, einem Büchlein, hält der Karlshagener nun seit mehr als sechs Jahrzehnten die wichtigsten Begebenheiten aus seinem Leben in Wort und Bild fest. So seine Zeit als Kulturoffizier bei der Marine, den Abschnitt, in dem er sich immer mehr seiner Leidenschaft, der Malerei, widmete, aber auch unschönen Erinnerungen, wie der Schlaganfall, durch den er lange ins Greifswalder Krankenhaus musste. Doch eine Seite dieses Büchleins hat der 77-Jährige einem besonderen Freund gewidmet, den er bereits seit vielen Jahren kennt und verehrt – dem Schlagersänger und Entertainer Wolfgang „Lippi“ Lippert. Vor 13 Jahren traf er sich mit dem Star der Störtebeker-Festspiele in Ralswiek.

„Lippi ist durch und durch ein Kumpel und ein liebenswerter Mensch“, steht als Abschlusssatz an dieses unvergessliche Erlebnis in der kleinen Chronik von Hans Seifert. Die verheerende Flutkatastrophe in Südostasien, bei der 2004 viele Küstenabschnitte zerstört worden sind und Tausende Menschen starben, brachte die beiden Künstler zusammen. „Bei der damaligen Veranstaltung ,Usedom hilft Flutopfern’ hat Wolfgang Lippert meine Bilder versteigert und es kamen stattliche 428 Euro zusammen“, erinnert sich Seifert.

Diese Geldspende hatte der Rentner dem Störtebeker-Schauspieler damals im Zusammenhang mit alten Dokumenten wie einem Rollenbuch, Fotodokumenten sowie einer Originalschallplatte mit Bühnengesang aus den Anfängen der Störtebeker-Festspiele in den 1950er Jahren übergeben. Und eine Reaktion des Sängers folgte prompt: „Lippi hatte uns nach Ralswiek eingeladen und uns durch das gesamte Areal geführt, für uns 25 Usedomer ein unvergessliches Erlebnis“, blickt Hans Seifert nicht ohne Wehmut an diesen Augenblick zurück. Auch ein selbstgemaltes Ölbild einer Störtebeker-Szene habe er Lippert bei dem Besuch übergeben.

Erlaubt es seine eigene Gesundheit, schaut sich der Usedomer Heimatmaler nun jedes Jahr das Spektakel um den Freibeuter der Ostsee und seine Getreuen an und fiebert – wie sollte es auch anders sein – bereits der diesjährigen Premiere am 24. Juni entgegen.

Peter Machule

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