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Rügen „Lippi“ ist raus: Deutschland tanzt ohne MV weiter
Vorpommern Rügen „Lippi“ ist raus: Deutschland tanzt ohne MV weiter
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00:05 21.11.2016
Wolfgang Lippert mit seiner Tanzpartnerin Siret Siilak nach dem Walzerauftritt in der Show „Deutschlands tanzt“. FOTO: WILLI WEBER/PROSIEBEN

. Er hat wohl den besten Walzer seines Lebens auf die große Bühne gebracht – aber es hat nicht gereicht: Wolfgang Lippert ist raus. Für den Rügener Entertainer war im Halbfinale der Fernseh-Show „Deutschland tanzt“ auf Pro Sieben Schluss. Das Finale der letzten Sechs am 26. November geht ohne MV-Beteiligung über die Bühne. Für Lippert und seine Tanzpartnerin Siret Siilak aus Graz hatten am Sonnabendabend schlicht zu wenig Zuschauer angerufen.

Dabei war Lippert, der seit Jahren zum Ensemble der Störtebeker Festspiele in Ralswiek gehört, mit seinem Auftritt zufrieden. „Es hat sich gut angefühlt“, sagte er. Und bekam auch Lob von Jurorin Nikeata Thompson. „Ich hätte nicht gedacht, dass er die Hebung hinbekommt. Das war sehr gut. Er war auch sehr präsent. Er ist eben ein Entertainer“, sagte die Choreografin. Ihr Jury-Kollege Roman Frieling, zweifacher Deutscher Meister im Profi-Tanz, sah den Auftritt von „Lippi“ dagegen kritischer: „Er hat den Kopf zu schief gehalten. Das sah aus, wie bei einem Wellensittich.“

Das hatte Lipperts Frau Gesine ganz anders gesehen. Sie hatte den Auftritt ihres Mannes direkt vom Bühnenrand aus verfolgt. Ihre Einschätzung: „Ich bin begeistert. Es ist der Wahnsinn. Mit mir hat er so noch nie getanzt.“

Das ist nicht überraschend. „Lippi“ hat keine Tanzausbildung. „Ich bin nie in eine Tanzschule gegangen“, bekannte er als einer von 12 Startern im Halbfinale. In das war er mit einer Hip-Hop-Nummer in der ersten Runde der Show am 12. November eingezogen.

Der Walzerauftritt am Sonnabend war nicht sein erster auf großer Bühne: „Ich hab’ schon mal beim Opernball in Dresden versucht, Walzer zu tanzen. Aber da musste ich das Parkett verlassen, weil ich zu laut mitgezählt hatte.“ Chris Herold

OZ

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