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Rügen Bergen feierte in fünf Locations
Vorpommern Rügen Bergen feierte in fünf Locations
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13:57 05.11.2018
Das Duo Nervling begeisterte im Märchenhotel am Bergener Markt. Quelle: Uwe Driest
Bergen

Die Befürchtung, dass die beiden großen Musikveranstaltungen des Wochenendes sich gegenseitig die Besucher abwerben könnten, hat sich nicht bestätigt. Obwohl sich viele Besucher über die Termin-Doppelung ärgerten, weil sie gern beide besucht hätten, waren sowohl die Bergener Musiknacht als auch die Party „Putbus tanzt“ gut besucht.

Im Märchenhotel am Markt feierte das Duo Nervling eine Party mit dem Publikum. Passend zum Namen des Lokals und kurz nach Halloween trug die von der Insel Sylt stammende Sängerin Moira Serfling das Reggae-Stück „Schneewittchen“ im gruseligen Hexen-Outfit vor. „Das sind die Besten“, schwärmt ein Tänzer. „Als ich reinkam, dachte ich, hier singt Nina Hagen.“ Wie bereits im Vorjahr genügten der Sängerin und ihrem Kieler Gitarristen Tom Baetzel bereits wenige Takte, um die Tanzfläche zu füllen.

Zum 31. Mal schwärmten hunderte Musikliebhaber durch Bergen. Hier sind Bilder.

Im Café Meyer & Tüffelhus legte DJ Frank Flade auf. So ziemlich als erste umlagerten Annett Schulz und Susanne Zabel dessen Mischpult. „Wir starten jedes Jahr hier im Tüffelhus, um uns warm zu tanzen“, sagen die beiden Bergenerinnen. Im Puk up`n Balken füllte die Rockmusik der Gruppe PartyTune die Tanzfläche ebenso wie es den fünf Männern und zwei Frauen der Party-Band Recover im Kaufmannshof gelang. In beiden Lokalen drängten sich nachrückende Tänzer im Durchgang und auf der Treppe.

Einzeln und in Gruppen kreuzten sich die Wege der Feiernden vorbei auch an Wohnungen, in denen Privatpartys stattfanden. Die einen begannen am Markt und „arbeiteten“ sich die Bahnhofstraße hinab, die anderen begannen unterhalb, um bei der After-Show-Party in der Pinte am Markt zu landen. Die steuerte gerade jüngeres Publikum zu später Stunde gezielt an. Nach dem Aus des Wapatiki fehle es an einer Lokalität für die jüngere Generation, beklagen einige. „Ich vermisse das Wapa schmerzlich“, sagte Michaela Völzke aus Stendal. Die 21-Jährige ist in Bergen geboren und hoffte darauf, Freunde aus der Schulzeit zu treffen. „Schade, dass es diesmal kein Getränk des Abends als verbindendes Element zwischen den Lokalen gibt“, bedauert Marcel Bandör, der mit Ehefrau Nicole und Freunden die Nacht zum Tag machte. Die Modalitäten der Musiknacht werden vom Publikum ernst genommen. So bedauerte ein Nachtschwärmer, dass in diesem Jahr ein Gegenstand verlost wird. „In den Vorjahren ist der Preis immer eine Aktivität gewesen.“ Die Leica Sofortbild-Kamera steuerte der Telekom-Partner-Shop bei. Sie wird unter allen ausgefüllten Eintrittskarten verlost.

Im „Bibo ergo sum“, der Pinte am Markt, überzeugte Bad Penny, eine „Epic Folk Rock Band“, durch beste Qualität Alt wie Jung. Dort spielte begeistert ein Sportler vom Bergener Kegelverein Luftgitarre zur Hammondorgel. Bad Penny ist mehr als eine Cover Band und bot Rock-Klassiker in einer Authentizität, die auch Zeitzeugen beeindruckte. „Als wenn Neil Young höchstselbst die Bühne betreten hätte“, schwärmt ein Zuhörer. Im Repertoire waren Klassiker wie „Like a hurrican“, „Knockin' on heavens door“ oder „Because the night“. Das war genau das, was auch Anette Köllmann aus Binz hören wollte. „Ich bin ein Kind der 70-er und finde es toll, dass es so etwas wie die Musiknacht gibt.“ Sie ist in Bergen geboren und hoffte ebenfalls, alte Freunde zu treffen. Die „Schlechten Pfennige“ stellten ihr Konzert erst nach vier Zugaben ein, weil DJ Sascha zur After-Show-Party bereitsteht. Der verschafft den Tänzern einen sanften Übergang mit „Sympathy For The Devil“ von den Stones.

Uwe Driest

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