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Rügen In der Region um Stralsund stieg Beschäftigung um 1,4 Prozent
Vorpommern Rügen In der Region um Stralsund stieg Beschäftigung um 1,4 Prozent
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12:20 09.01.2019
Die Agentur für Arbeit in Stralsund. Quelle: Jens-Peter Woldt
Stralsund

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist im Landkreis Vorpommern-Rügen im Jahr 2018 angestiegen. Darauf weist der operative Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Stralsund, Dirk Hausweiler, hin. Demnach gingen zum Stichtag im Juni 2018 etwas mehr als 74 500 Männer und Frauen in der Region einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Das waren gut 1000 mehr als noch im Jahr zuvor, was einem Plus von 1,4 Prozent entspricht.

Hausweiler sieht nicht nur demografische Effekte als Grund, sondern auch den hohen Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft. Nach Branchen betrachtet gab es die stärksten Zuwächse im Baugewerbe. Hier stieg die Beschäftigtenzahl um fast 360 Personen (plus sechs Prozent). Am ungünstigsten verlief die Entwicklung im Bereich Handel und im Gastronomiegewerbe. In beiden Bereichen zusammengerechnet sank die Beschäftigtenzahl um über 350 Personen. Hausweiler: „Es wird für die Tourismusbetriebe zunehmend schwieriger, Personal zu finden.“

Bei der Besetzung von Arbeitsplätzen geht es aus Sicht des stellvertretenden Agenturchefs nicht allein nur um höhere Entlohnung. Familienfreundliche Schichten, Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten oder auch ganzjährige Beschäftigungsverhältnisse seien einige Möglichkeiten, Arbeitskräfte zu finden oder auch im Unternehmen zu halten. Freie Stellen nicht zu besetzten kann aus Dirk Hausweilers Sicht dagegen keine Alternative sein: „Gerade in der Tourismuswirtschaft dreht sich alles um die Dienstleistung am Kunden. Dafür brauchen die Unternehmen qualifiziertes Personal. Wird am Service gespart, wird sich das perspektivisch auf die Urlaubsregion negativ auswirken.“

Hausweiler fordert auch, dass Arbeitgeber bei der Stellenbesetzung alle Personengruppen mit einbeziehen, zum Beispiel auch Erziehende und Schwerbehinderte. Unternehmen sollten auf solche Arbeitskräftepotenziale nicht verzichten. Auch die überregionale Vermittlung auf attraktive Stellenangebote sowie die Weiterbildung von Arbeitslosen oder den Beschäftigten in den Unternehmen könne dazu dienen, Fachkräfteengpässen vorzubeugen. Interessierte Unternehmen können dazu ihre Ansprechpartner beim Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit kontaktieren..

Jens-Peter Woldt

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