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Rügen „Money, Money“: Zur Jugendweihe „tanzt“ das Geld
Vorpommern Rügen „Money, Money“: Zur Jugendweihe „tanzt“ das Geld
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00:00 06.05.2016

Aus den Lautsprechern erklingt der Abba-Song „Money, Money, Money“. 20 Kinder und Jugendliche der Jasmunder Plattdancer betreten die Bühne in der Sporthalle Dwasieden und legen eine flotte Choreografie des Hits der schwedischen Band auf die Bretter: Money, Money — zur Jugendweihe in Sassnitz „tanzt“ das Geld. 40 jungen Hafenstädtern wird der Song lange in Erinnerung bleiben. Die Tanzdarbietung begleitet sie bei einem wichtigen Schritt ins Leben. 40 Hafenstädter haben in der Sporthalle Dwasieden die Jugendweihe erhalten. In einer Feierstunde wurden sie in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen.

„Ich bin beeindruckt, wie die Jugendlichen die Jugendweihe organisierten“, sagt Andreas Pfaffe nach der Feierstunde, noch ganz ergriffen vom Erlebten. Bis vor fünf Jahren zog er selbst mit die Fäden und hat die Jugendweihe in Sassnitz organisiert. „Heute hat das aber viel mehr jugendlichen Schwung“, räumt er ein und zollt damit den „Machern“ Anerkennung und freut sich, „dass junge Leute, die ich auf dem Weg zur Jugendweihe begleitet habe, das Heft jetzt selbst in die Hand genommen haben“. Sabine Kersten, Lehrerin an der Regionalen Schule Sassnitz, stimmt in das Lob mit ein: „Ich hatte im Vorfeld zwar Bedenken wegen der Größe der Sporthalle. Das war aber die beste Veranstaltung, die ich jemals erlebt habe.“ Die „Macher“ von heute sind Mitglieder des Jugendbeirates Sassnitz. Zum vierten Mal haben die jungen Leute des Vereins die Jugendweihe in der Hafenstadt organisiert. Eine Besonderheit, auf die Bürgermeister Frank Kracht in seiner Rede an die jungen Erwachsenen hinwies:

„Sassnitz ist der einzige Ort auf Rügen, in dem die Jugendweihe dezentral organisiert wird.“

Nach der Weihe sei vor der Weihe, erinnert Sebastian Kleindienst, Vorsitzender des Jugendbeirates daran, dass die Feierstunde den krönenden Abschluss bildet. Der Weg, „Jugendliche ins Erwachsensein und -werden zu begleiten, ihnen Hilfestellung zu geben und auch Spaß und Verantwortung weiterzugeben“, sei viel länger. Mehr als 20 Vereinsmitglieder haben bereits seit dem vergangenen Sommer die Jugendweihe 2016 ins Visier genommen. Sie planten und organisierten unter anderem sechs Jugendstunden, die im Laufe des aktuellen Schuljahres durchgeführt wurden. In den angebotenen Gruppenstunden ging es unter anderem um den Umgang mit legalen und illegalen Drogen, der Mitarbeit in Vereinen und Gruppen, gesunde und ausgewogene Ernährung und die Führerscheinreife.

„Money, Money, Money“ — zum großen Augenblick gab es für die 40 Jugendweihe-Teilnehmer, die als besonderes Präsent das gerade erst von der Stadt und der BIG- Städtebau herausgegebene Buch „Hafenstadt Sassnitz — Lebens(t)räume mit Meerblick“überreicht bekamen, und ihren rund 500 Begleitern aus dem Familien- und Freundeskreis nicht nur „getanztes“ Geld. Mehr als 100 Akteure boten in der Feierstunde ein mitreißendes Programm, darunter fast 50 Mitglieder des Blasorchesters der Musikschule aus Bergen unter Leitung von Martin Mempel und die 20 Kinder und Jugendlichen der Jasmunder Plattdancer unter Leitung von Heike Grawwert. Zudem begeisterten Moritz Matschke und Jakob Riebe mit Soloauftritten das Publikum.

Von Udo Burwitz und Peter Kordes

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