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Rügen Musikschule Stralsund steht in der Kritik
Vorpommern Rügen Musikschule Stralsund steht in der Kritik
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00:10 01.03.2016

Landrat Ralf Drescher (CDU) kritisiert die finanzielle Ungleichbehandlung von Kindern aus Stralsund und dem Landkreis Vorpommern-Rügen an der Musikschule der Hansestadt.

Nach einer geplanten neuen Satzung der Musikschule sollen Schüler, die außerhalb Stralsunds wohnen, künftig mehr Geld bezahlen müssen. Davon betroffen sind knapp 200 Musikschüler. „Ich finde Stralsunds Weg seltsam und hoffe auf eine andere Lösung“, sagte Drescher gestern Abend im Kreistag. Seine Haltung habe er Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) mitgeteilt.

Dreschers Kritik richtet sich gegen den Vorschlag der Stadtverwaltung, die Gebühren der Musikschule der Hansestadt nach dem Wohnort auszurichten. Wer im Kreis lebt, soll künftig mehr zahlen als Stadtbewohner. Die Idee wird am Donnerstag in der Bürgerschaft diskutiert.

Drescher ist der Ansicht, dass Stralsund als Oberzentrum eine Verantwortung für die ganze Region habe, dafür bekomme es Mittel aus dem Finanzausgleichsgesetz. „Ich stehe für eine Politik der Gleichbehandlung aller Menschen“, sagte Drescher. Stralsunds CDU-Fraktionschef Ronald Zabel entgegnete, dass die Hansestadt über die Kreisumlage bereits die Musikschule des Landkreises mitfinanziere.



OZ

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