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Rügen Nach 18 Jahren: Aus für die „Sturmgespräche“
Vorpommern Rügen Nach 18 Jahren: Aus für die „Sturmgespräche“
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07:16 27.10.2016
Volles Haus beim Sturmgespräch mit dem Sassnitzer Stadtarchivar Frank Biederstaedt im Großen Saal des Sassnitzer Kurhauses. Mittlerweile wurde die beliebte Veranstaltungsreihe eingestellt. Quelle: Andreas Pfaffe
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Sassnitz

Es wird vorerst keine weiteren Sturmgespräche mehr geben. Die beliebte Vortragsreihe in Sassnitz auf Rügen wurde 18 Jahre nach ihrer Premiere sang- und klanglos beendet. Nachdem der für März geplante letzte Vortrag wegen Erkrankung des Referenten ausfallen musste, stehen keine neuen Veranstaltungen mehr auf dem Plan des Vereins „Fischerei- und Hafenmuseum“, der die Reihe 1998 begründete.

Fast monatlich hatten seitdem Rüganer und Gäste über die Geschichte und aktuelle Entwicklungen auf Rügen und speziell auf der Halbinsel Jasmund berichtet. Die Reihe hatte einen festen Besucherstamm; im Durchschnitt wurde jede der 133 Veranstaltungen von 90 Gästen besucht. Manchmal war der Andrang so groß, dass Vorträge wiederholt werden mussten.

Dass die Reihe nicht fortgeführt wird, hat personelle Gründe. Nachdem das 82-jährige Vereinsvorstandsmitglied Joachim Wöllner im vergangenen Jahr angekündigt hatte, die Organisation aus gesundheitlichen Gründen abzugeben, konnte kein Nachfolger gefunden werden, der diese Aufgabe übernimmt.

OZ

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