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Rügen Nach Nötigungs-Anklage: Zweifel an Tourismus-Chef
Vorpommern Rügen Nach Nötigungs-Anklage: Zweifel an Tourismus-Chef
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23:36 26.02.2013
Putgartens Bürgermeister Ernst Heinemann gerät unter Druck, weil er Urlauber beschimpft haben soll. Einige Touristiker bemängeln seine aufbrausende Art. Quelle: Jens Koehler
Bergen

Klaus Boy, Vorsitzender der Reiseleiter-Interessengemeinschaft von Rügen, kritisiert: „Der Kunde ist König. Von einem verantwortlichen Touristiker ist daher zu erwarten, dass er die Gastfreundschaft achtet und geduldig mit den Urlaubern spricht.“ Ein Urteil wolle der 64-Jährige aber noch nicht fällen: „Es muss erst geklärt werden, was genau geschehen ist.“

Laut Rügens früherer Landrätin Kerstin Kassner (Linke) werde das Problem auf der kommenden Tourismusverband-Sitzung am 20. Februar thematisiert. „Wir pflegen einen offenen und kritischen Umgang“, sagt die 55-Jährige.

Im Sommer 2012 soll Heinemann in Putgarten mit dem Pkw vier Motorradfahrer gestoppt haben. Der 60-Jährige hat laut Anklage die Berliner Biker beschimpft und der Straße verwiesen, weil Putgarten eine verkehrsberuhigte Zone sei. Der Tourismus-Chef bestreitet die Vorwürfe. Er lehnte das Angebot der Staatsanwaltschaft ab, das Verfahren gegen ein Bußgeld von 1000 Euro einzustellen. Die Verhandlung ist am 13. März in Bergen.

Mehr zu dem Thema lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe Ihrer OSTSEE-ZEITUNG (Rügener Zeitung).

OZ

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