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Rügen Nationalparkamt auf Rügen soll umziehen
Vorpommern Rügen Nationalparkamt auf Rügen soll umziehen
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17:20 28.06.2016
Das unter Denkmalschutz stehende Schulgebäude an der Stubbenkammerstraße steht seit Jahren leer und soll jetzt neuer Amtssitz für die Verwaltung des Nationalparkamtes Jasmund werden. Quelle: Udo Burwitz
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Sassnitz

Das Nationalparkamt Jasmund auf der Insel Rügen soll einen neuen Amtssitz bekommen. Die Verwaltung soll vom Königsstuhl nach Sassnitz in das Gebäude der ehemaligen Förderschule an der Stubbenkammerstraße verlegt werden, kündigte Till Backhaus, Umweltminister MV, an. Die Umzugskartons werden die aktuell 18 Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung voraussichtlich im Jahr 2018 packen können.

Seit Gründung des Nationalparkamtes Jasmund im Jahr 1996 hat die Verwaltung ihren Sitz mitten im Großschutzgebiet am Königsstuhl. Untergebracht ist sie in einem historischen Gebäude, das bereits 1903 als Wohnhaus für die Wärter der damals in der Stubbenkammer errichteten Nebelsignalstation gebaut wurde. Als Amtssitz ist das Gebäude viel zu klein und die Ausstattung mangelhaft. Außerdem besteht enormer Sanierungsbedarf an der Immobilie, die heute dem Land gehört. Das hat deshalb bereits 2011 einen Umzug des Nationalparkamtes in die ehemalige Förderschule in Sassnitz ins Auge gefasst. Diese Umzugspläne wurden bisher aber unter anderem aus Kostengründen immer wieder verworfen.

Laut Backhaus haben die Stadt Sassnitz und das Finanzministerium jetzt aber die Voraussetzungen geschaffen, die einen Umzug ermöglichen. Die Hafenstadt, die Eigentümer des unter Denkmalschutz stehenden Schulgebäudes ist, das seit Jahren leer steht, stellt die Immobilie als neuen Amtssitz für die Nationalparkverwaltung zur Verfügung. Die ebenfalls mehr als 100 Jahre alte Immobilie soll saniert werden. Federführend wird dabei die Unternehmensgruppe Sassnitz, ein Zusammenschluss kommunaler Gesellschaften, sein. Diese Gruppe vermietet das Gebäude dann an die zu Backhaus seinem Ressort gehörende Landesbehörde. Laut Umweltministerium erarbeiten der Betrieb für Bau und Liegenschaften MV und die Stadt Sassnitz dafür gegenwärtig den Mietvertragsentwurf.

Udo Burwitz

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