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Rügen Neue Straße für erweitertes Einkaufszentrum
Vorpommern Rügen Neue Straße für erweitertes Einkaufszentrum
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00:00 03.04.2014

Autofahrer werden das Einkaufszentrum bei Famila an der Bergener Nonnenseestraße künftig über eine noch zu bauende Einbahnstraße erreichen. Das deute sich nach ersten Vorabsprachen mit den Investoren an, sagte der Bauamtsleiter der Stadt, Rainer Starke, auf der vergangenen Sitzung des Bauausschusses. Das Kieler Unternehmen plant, neben dem Famila-Warenhaus weitere Geschäfte anzusiedeln. Dazu sollen ein Neubau für den noch im Markt integrierten Aldi und ein Baumarkt — im Gespräch ist OBI — gehören.

Der zu erwartende Verkehrsstrom zu den zusätzlichen Märkten am Stadtrand kann künftig nicht mehr über die Kreuzung zwischen Ring- und Nonnenseestraße geleitet werden. Autofahrer, die aus Richtung Graskammer oder Innenstadt kommen, sollen deshalb nach dem derzeitigen Stand der Planungen hinter der Bahnbrücke nach rechts auf das bis dahin bebaute Gelände rund um das Famila-Warenhaus abbiegen können.

Doch auch jenseits dieses Verkehrsknotens muss etwas getan werden. Ein paar Meter weiter soll die Graskammer-Kreuzung völlig neu gestaltet werden. Dort wird künftig eine Ampel den Verkehr regeln. Wer weiter in Richtung Ortsausgang fährt, gerät auf die Gingster Chaussee. „Die ist eigentlich eine Zumutung“, weiß auch Rainer Starke um den schlechten Zustand der alten Pflasterstraße, die unter der ständigen Belastung durch Pkw und Lkw nicht besser wird. Auch unter der Eisenbahnbrücke selbst müsse etwas getan werden. Dort sammelt sich bei starken Regenfällen das Wasser. Im Zusammenhang mit dem Bau der Einbahnstraße zum Einkaufszentrum könne man das Problem möglicherweise mit lösen.

Ein weiteres ist der Zustand der Ringstraße in der Nähe der Dammstraße. Auch an dieser Kreuzung soll künftig eine Ampel stehen. Die Fahrbahn in dem Abschnitt bis zur Stralsunder Straße muss dringend von Grund auf saniert werden. Die Planungen dazu haben bereits begonnen — und sind weiter fortgeschritten als ursprünglich angenommen. 50 000 Euro hatte die Stadt für dieses Jahr vorgesehen.

„Damit werden wir nicht auskommen“, kündigte Rainer Starke vor den Mitgliedern des Bauausschusses schon jetzt an. Um Fördergeld für die Sanierung der Ringstraße beziehungsweise der Gingster Chaussee zu bekommen, müssen den Geldgebern in der Landeshauptstadt Schwerin konkrete Pläne vorgelegt werden. Es würden weitere 126 000 Euro gebraucht. „Dazu gibt es eine Deckungsquelle im Haushalt“, sagte er und kündigte an, dass die Stadtvertreter voraussichtlich am 7. Mai über diese außerplanmäßige Ausgabe entscheiden werden. Früher oder später werden sie sich außerdem über die neue Widmung der jetzt noch als Landesstraße L 301 ausgewiesenen Strecke unterhalten müssen: Bevor Schwerin der Stadt Bergen Geld für die Sanierung dieser Straßen gibt, müssen sie erst einmal als Gemeindestraßen deklariert werden.



Maik Trettin

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