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Rügen Neuer Tarif: Stadt zahlt 500 000 Euro zusätzlich
Vorpommern Rügen Neuer Tarif: Stadt zahlt 500 000 Euro zusätzlich
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00:00 19.05.2016

Wegen der Gehaltserhöhung im öffentlichen Dienst muss die Hansestadt Stralsund in diesem Jahr eine halbe Million Euro zusätzlich ausgeben. Das erklärte auf Anfrage der OSTSEE-ZEITUNG Stadtsprecher Peter Koslik. Seinen Angaben zufolge wurde bei der Erarbeitung des Haushaltsplan für 2016 bereits mit einer Tarifanpassung gerechnet. Daher ist es voraussichtlich nicht nötig, den Etat nachzubessern. In der Stadtverwaltung profitieren 511 Mitarbeiter von der Gehaltserhöhung. Die Zuwendungen für die 95 Beamten bleiben konstant. Insgesamt sind für das laufende Jahr 29,2 Millionen Euro eingeplant, um die Mitarbeiter der Stadt zu bezahlen.

Wie hoch nächstes Jahr die zusätzliche Belastung des Haushalts im Zusammenhang mit den Aufwendungen für das Personal sein wird, kann laut Koslik noch nicht abgeschätzt werden, weil in dem Jahr auch eine neue Entgeltordnung als Teil des Tarifs in Kraft tritt. Bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Potsdam wurde am 29. April eine Einigung erzielt. Die gut 2,1 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen erhalten rückwirkend zum 1. März 2,4 Prozent mehr Gehalt. In einem zweiten Schritt werden die Gehälter zum 1. Februar 2017 um weitere 2,35 Prozent angehoben.

Der Tarifeinigung waren bundesweit Streiks in öffentlichen Einrichtungen vorausgegangen. In Stralsund beteiligten sich am 20. April etwa 400 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes an einer Kundgebung auf dem Alten Markt. Stralsunds Oberbürgermeister Alexander Badrow unterstützte die Forderungen seiner Mitarbeiter.

jpw

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