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00:00 08.03.2013
In Serams wurden Bäume für den Bus-Wendeplatz gefällt. Quelle: ub

alle Befürworter der B 96n in die Ecke von „Geldverschleuderung un Naturkaputtmakerie“ zu stellen. Dazu würde auch die Mehrzahl der Abgeordneten aller zuständigen Parlamente und viele Bürgerinnen und Bürger Rügens gehören, die den Bau aus guten Gründen befürworten.

Und solch ein guter Grund spricht auch für die baldige Fertigstellung der Umgehung von Rambin, wie sie mit der Trasse von der Rügenbrücke bis hinter Samtens bisher erfolgreich begonnen und hoffentlich fortgesetzt wird. Es wäre gut, wenn die Gegner auch dieser Trasse ebenso viel Mitleid mit den Menschen haben, die den ständigen Verkehrslärm der B 96 aushalten müssen, wie mit alten Bäumen an der Straße nach Garz. Jeder anderen Umgehungstrasse an Samtens vorbei würden immer Bäume und sogar die gleichen zum Opfer fallen. Um was geht es also bei diesem Protest?

In dieser Kolumne wird beklagt, dass über Ausgleichsmaßnahmen (z.B. Baumpflanzungen) nicht ordentlich informiert wird. Das ist nicht richtig. Erstens gab es dazu viele Veranstaltungen und Versammlungen mit der Deges, zweitens kann man alles im Planfeststellungsbeschluss nachlesen.

Wolfgang Heun, Rambin

Wendeplatz Serams ist unzumutbar Zu: „20 Bäume für Buswendeplatz gefällt“, OZ vom 5. März:

Auf Rügen werden überall große Bäume ohne Genehmigung gefällt. Die Eigentümer von Grundstücken haben tausend Ausreden und der Baum ist weg. Anders ist es, wenn es ums Gemeinwohl geht. Dann sollen Bäume nicht gefällt werden oder es gibt andere Einwände. Naturschutz muss sein und wenn etwas verändert werden muss, dann sollen Ersatzpflanzungen folgen, die wenigstens 120 Jahre stehen bleiben können, ohne nach 20 Jahren wieder abgehackt zu werden. Rügen benötigt zwei Trassen für die Straßenverkehrsführung, eine Bahntrasse und die Inselschifffahrt. Herzstück sollte der ÖPNV in Verbindung mit allen aufgeführten Partnern sein.

Karl-Heinz Schulze, Sassnitz

Abzocke auf dem Parkplatz Zu: „Binz ist Rügens Knöllchen-Hochburg“:

Nichts gegen Strafzettel wo es sein muss. Aber wenn ich in Klein Zicker im Winter für eine gute halbe Stunde auf dem dortigen Ortsparkplatz parke und vergesse, einen Euro in den Parkautomaten zu werfen, dann ist das schon Abzocke. Für mich und meine Familie und weitere Rügen-Gäste heißt „Klein Zicker“ jetzt nur noch der „Strafzettel-Ort“.

Gerhard Köhler, München

Wanderwege der Stubnitz kaum begehbar Zu „Neue Nutzung der Waldhalle“:

Die Waldhalle als „Eingangstor in das Welterbe“ hört sich gut an — nur da muss man als Wanderer erstmal hinkommen. Voriges Jahr Anfang September wollte ich vom Wedding zur Waldhalle spazieren.

Den Mittelweg entlang bis zum Lenzer Bach ging alles gut. Da teilten sich die Wege, rechts war ausgeschildert „zum Hochuferweg“ und links stand „Wanderweg Waldhalle“. Aber weit bin ich da nicht gekommen. Es ging bergauf und der Weg war vom Regen so ausgespült, dass es gefährlich wurde, und dann kam das nächste Hindernis: dort lag ein Baumstamm und versperrte den Weg. Da habe ich aufgegeben, weiterzuwandern. Denn weit und breit war kein Mensch in der Nähe. Ich bin zurückgegangen. Ähnliches habe ich schon erlebt, als ich einmal den Hans-Hoy-Berg hinter dem E-Werk besteigen wollte. Wenn im Nationalpark die wenigen Wege, auf denen es uns erlaubt ist zu wandern, nicht begehbar sind, wo soll da gewandert werden? Eine geführte Wanderung will ich nicht, weil ich die Stubnitz seit der Kindheit anders kenne und liebe.

Elfriede Arndt, Sassnitz

OZ

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