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04:02 20.03.2013

uschef“ (OZ vom 15. März):

Sein Verhalten missachtet Gesetze unserer Demokratie. Man sollte keinen Personenkult betreiben. Er hätte sein Fehlverhalten einsehen können,wollte es aber nicht. Unsere Region lebt vom Tourismus und kann solche Arroganz nicht dulden. Herr Heinemann sollte von allen Ämtern zurücktreten.

Rüdiger Bloom, Putgarten „Als Tourismuschef ungeeignet“

Zum selben Thema:

Natürlich kann Herr Heinemann in Revision gehen und die Entscheidung anfechten. Aber als gewählter Vorsitz des Rügener Tourismusverbandes sollte es in erster Linie darum gehen, den Imageschaden zu begrenzen, denn die Entwicklung der Gästestatistik zeigt zweifellos auch,das alles getan werden muss, um die „Wohlfühlfaktoren“ zu verbessern, insbesondere die Gast- oder Kundenfreundlichkeit auf allen Ebenen.

Nebenbei als Gästeführer auf unserer Insel kenne ich Herrn Heinemann mit seinen Stärken und Schwächen persönlich. Als Tourismuschef ist er für mich ungeeignet.

Eckhardt Hann Kein Urlaub mehr auf Rügen Zum selben Thema:

Wie soll das zusammenpassen, dass ein Bürgermeister, dessen Ort vom Tourismus lebt, Touristen nötigt? Das ist keine kritische Zeile wert? Das interessiert die Offiziellen nicht? Alles halb so schlimm?Da habe ich (und nicht nur ich, auch vielen meiner Freunde und Bekannte schütteln den Kopf) aber ein anderes Verständnis von Verantwortung. Wenn die zitierten Verantwortlichen glauben, dem Tourismus damit zu dienen, dann irren sie sich gewaltig.

Das einzige, was ich tun kann, ist meine Kritik zu äußern. Und ob ich bei meinem nächsten Urlaub ein anderes Ferienziel Rügen vorziehe, ist sehr wahrscheinlich.

Wolfgang Brunecker, z. Zt. Binz „Er achtet auf Ordnung und Sauberkeit“

Zum selben Thema:

Wie ich Ernst Heinemann kenne — und wir sind uns oft begegnet — geht es ihm um die Gerechtigkeit und die Ehre. Und darum kann er das Urteil nicht anerkennen.

Was hat dieser Mann mit seinen Freunden und Verbündeten nicht alles für seine Gemeinde am Kap Arkona, ja für die ganze Insel getan? Das ganze Flächendenkmal Arkona ist neben dem Königsstuhl und Binz Touristenmagnet Nummer 1. Immer achtet er auf die Ordnung und Sauberkeit. Seine Frau und er leben für die Erhaltung dieser einmaligen Natur, die nicht jeder befahren kann, wie er will. Auch wir Rüganer müssen uns danach richten, lassen das Auto auf dem Parkplatz Putgarten, wandern oder fahren mit dem Bähnchen zum Kap oder nach Vitt.

Ich kennen ihn als besonnenen und ruhigen Menschen, kann mir aber auch vorstellen, dass er schon mal ausrastet, wenn er täglich gegen die Ordnungswidrigkeiten einiger Unbelehrbarer vorgehen muss.

Vielleicht hat er in diesem Fall etwas überzogen gehandelt. Aber wer von den handelnden Personen hat sich nicht an die Verkehrsregeln im Ort Putgarten gehalten? Das ist doch die entscheidende Frage.

Meine Sympathie hat Ernst Heinemann, und das sehen vieler meiner Bekannten auch so. Wir können uns doch auf Rügen nicht alles gefallen lassen. Nicht aufgeben! Und Recht und Gerechtigkeit „sind zweierlei Ding!“

Walter Schulz Garz Es steht für die Insel viel auf dem Spiel Zum selben Thema:

Leider ist die Überschrift „Insulaner stehen hinter Tourismuschef“ falsch formuliert. Selber seit vielen Jahren Insulaner, teilen viele Rüganer und ich diese Meinung absolut nicht. Es kann nicht sein,dass ein Tourismuschef so mit Gästen umgeht und in den Medien den Qualitätstourismus als Maß aller Dinge verkündet und sich auf der Grünen Woche als Repräsentant der Insel darstellt. Der Gipfel sind die Aussagen von Birte Löhr, dass das öffentliche Verhalten von Herrn Heinemann nicht mit dessen Position als Tourismuschef in Verbindung zu bringen ist.

Plagiate in Doktorarbeite von ehemaligen Ministern sind seinerseits auch ganz privat geschehen — die Konsequenzen kennt man. Können wir das Verhalten Herrn Heinemanns als einmaligen Fehler abtun ? Nein — dazu steht für die Insel zu viel auf dem Spiel. Uwe Nathansohn, Wiek

OZ

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