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„47 Prozent heißt die Zielmarke, die wir uns für die Kreisumlage gesteckt haben“, so Andreas Kuhn, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag Vorpommern-Rügen für seine Fraktion.

ge gesteckt haben“, so Andreas Kuhn, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag Vorpommern-Rügen für seine Fraktion. Nun ist wider besseren Wissens in einer Hauruck- Aktion dieses Ansinnen im Kreisausschuss durchgedrückt worden und wird als Wohltat für die Gemeinden verkauft. Doch der Bürger wird davon nichts merken, denn diese Ersparnis wird voll in der Schuldentilgung landen. Nachdem alle anderen Ausschüsse mit „Schmerzen“ einer Kreisumlage von 48 Prozent zustimmten und damit auch freiwillige Leistungen wie 100 000 Euro für Kulturförderung, wird jetzt ein Haushaltsentwurf vorbereitet, der eine Schuldenerhöhung von 1,5 Millionen Euro beinhaltet. Bereits vom Finanzausschuss akzeptierte freiwillige Leistungen werden gekürzt. Damit ist die Verschuldung höher als im Vorjahr und allen Beteiligten ist bewusst, dass ein nicht genehmigungsfähiger Haushalt in Vorbereitung ist. Spätestens im Sommer kommt dann die kommunale Aufsicht, kippt den Haushalt und wird die Streichliste bei den freiwilligen Aufgaben ansetzen. Wenn dann die 800 000 Euro für die Schülerbeförderung gestrichen werden, ist ein großer Aufschrei zu erwarten! Das nur, damit die Mehrheitsfraktion einen kleinen Sieg feiern kann?

Michael Schmidt, Zingst Vermieter wollen runden Tisch „Tourismus“

Zum Beitrag „Rote Laterne — Touristiker suchen Ausweg“ (OZ vom 8. April):

Jetzt liegen die Zahlen auf dem Tisch. Göhren hat 2012 von allen Ostseebädern den höchsten Gästerückgang zu verzeichnen. Wichtige Entscheidungen für die Zukunft, wie Erhöhung der Kurabgabe, Abschaffung der Bäderbahn, Verkehrskonzept usw. wurden mit Hilfe und Unterstützung des Kurdirektors von den Gemeindevertretern über die Köpfe hinweg und ohne Meinungsaustausch mit den kleinen und mittleren Vermietern durchgesetzt, obwohl kritische Stimmen eine andere Meinung vertreten. Und nun erzählt uns der Kurdirektor in der OZ „Das Minus bekommen wir in den Griff, wenn wir zusammenarbeiten“. Was für ein Hohn. Seit Monaten fordern Vermieter einen runden Tisch zum Meinungsaustausch über die Ursachen des Rückgangs und zur Unterbreitung von Vorschlägen, um dem zu begegnen.

Das Ergebnis: Ignoranz. „Wir als Gemeinde müssen bei der Qualität nachziehen. Da sind wir dran.“ Herr Kurdirektor, dies gelingt bestimmt mit einem Ortsbus, der bis in die Nacht durch die Gassen rast und den Anwohnern und Gästen den Schlaf raubt, mit völlig kaputten Parkplätzen, für die noch eine enorme Gebühr kassiert wird, mit defekten Brunnen und Hängen und, und...

Günter Lück, Göhren Touristen wenden sich von „Abkassiererei“ ab Zum selben Beitrag:

Kein Wunder, dass immer mehr Touristen der teilweise unverfrorenen Abkassiererei den Rücken kehren! Wer zum Beispiel in Göhren für primitive Nudeln mit Tomatensoße und Jagdwurst 9,50 Euro oder das Arme-Leute-Essen Matjes mit Bratkartoffeln 12,90 Euro hinlegen soll, der wird davon seinen Bekannten zu Hause berichten und sich das nächste Mal lieber den Balearen und Kanaren zuwenden als dieser Geldschneiderei. Welche Familie mit mehreren Kindern kann sich diese Luxuspreise leisten? In entfernteren Regionen gehts preisgünstiger zu! Daran ändern auch ausgefeilte Tourismuskonzepte nichts.

Carsten Hardt, Stralsund Kritik an Bürgermeisterin Zu Beiträgen über die jüngste Gemeindevertretersitzung in Göhren:

Ich habe der Bürgermeisterin der Gemeinde Göhren 14 Tage vor der am 25. März stattgefundenen Gemeindevertreterversammlung ein Schreiben zugesandt mit Fragen, die die Bürger brennend beschäftigen.

Jeder der Anwesenden wurde Zeuge, in welcher arroganten und zum Teil „schnoddrigen“ und Bürger verachtenden Art das Gemeindeoberhaupt mit seinen interessierten Bürgern Demokratie übte. Da sich dieses Verhalten seit den letzten vier Sitzungen ständig wiederholt und auch die Gemeindevertreter nur hinter vorgehaltener Hand das Verhalten der Bürgermeisterin kritisieren, bleib eigentlich nur der Weg über die Presse, in der Hoffnung, die Zahl der Bürger, die ihre Abwahl fordern und sich damit für den Ort einsetzen, steigt weiter.

Wolfgang Pester, Göhren

OZ

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