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Binz baut Sportevents weiter aus

Binz Binz baut Sportevents weiter aus

Ostseebad plant nächste Großveranstaltung für 2014 und will am neuen Betreiber für Aktivstrand festhalten.

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Traumpaar am Binzer Strand: Die Asse im Kugelstoßen und Kanusport, David Storl mit Freundin Carolin Leonhardt.

Quelle: Rico Nestmann

Binz. Was war das für ein sportlicher Sommer in Binz! Das größte rügensche Ostseebad hatte sportbegeisterten Gästen und Einheimischen in den letzten Monaten im Strandsand und auf dem Kurplatz einiges zu bieten, darunter zwei gefeierte Premieren: Der 1. Chopard- Beach-Polo-Cup und das 1. IFA Rügen Strandkugelstoßen. Das krönte eine Saison und holte neben dem frischgebackenen Weltmeister David Storl die gesamte deutsche Kugelstoß-Elite ins Ostseebad.

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Wir wollen uns nicht einseitig auf Volleyball einschießen.“Kurdirektor Knut Schäfer

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Aber auch der Smart-Beach-Supercup im Juli, bei dem sich die Crème de la crème der deutschen Beach-Volleyball-Szene im Binzer Strandsand tummelte und der 2. Baltic-Box-Cup sorgten für Zuschauermassen.

Ebenfalls immer gut besucht war der Binzer Sportstrand mit Kursen, Volleyball- und Beach-Soccer-Feldern und Turnieren , der in diesem Jahr einen Monat länger von Mitte Juni bis zum 8. September kostenlos angeboten wurde. Kurdirektor Knut Schäfer ist sehr zufrieden: „Wir hatten beim Sportstrand eine große Resonanz und einen verlässlichen Partner, der immer vor Ort war. Er hat die Erwartungen voll erfüllt. Einen regionalen Anbieter zu nehmen, war die richtige Entscheidung.“ Mehr als 10 000 Besucher hätten die Angebote genutzt. Das neue Konzept sei vollends aufgegangen, freut sich der Kurchef. Mehr Qualität und Leistung bei weniger Kosten war das Ziel, das erreicht wurde. Die bisherige Investition von 35 000 Euro wurde auf unter 20 000 Euro gedrosselt und nach fünf Jahren ein neuer Betreiber gesucht. Dieser wurde im Fitalis-Gesundheitssportzentrum Bergen schließlich gefunden.

Mit diesem Partner hatte Binz einen Vertrag für einen Sommer abgeschlossen. „Wir sind bestrebt, den Vertrag zu verlängern, weil wir mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden waren“, so Schäfer. Damit sei nicht nur der Betrieb des Aktivstrandes gemeint, sondern auch die Unterstützungen bei Umbauten am Strand und bei der Moderation von Veranstaltungen. „Das war alles qualitativ sehr hochwertig. Wir waren sehr angenehm überrascht“, lobt der Kurchef.

Ein weiterer Testballon sei ebenfalls erfolgreich gelandet. „Die Kurse für Thai Chi von Prof. Dr. Detlef Grünke wurden sehr gut angenommen. Sie waren eine super Erweiterung zum Programm“, bilanziert Knut Schäfer. Die Marschrichtung will Binz auch weiterhin fortsetzen. Dabei komme es auf eine gute Mischung an. „Wir wollen uns nicht einseitig auf Volleyball einschießen, sondern vieles anbieten.

Wir definieren uns als Aktiv- Urlaubsstandort, was auch wandern und radfahren mit einschließt. Wir wollen Veranstaltungen mit Qualität, die zu unserem Ort passen“, so Schäfer. Dabei schließe das Eine das Andere nicht aus. Bester Beweis sei die Kombination des Ducksteinfestival-Finales mit dem Kugelstoß-Event gewesen.

Das Echo der Gäste zu den sportlichen Veranstaltungen sei groß gewesen. „Die wollen sich jung und aktiv fühlen.“

Für das nächste Jahr hat Binz einen weiteren Höhepunkt im Blick. „Wir planen eine Sportveranstaltung mit überregionaler Strahlkraft im Spätsommer. Dafür werden derzeit intensive Gespräche geführt, auch mit anderen Gemeinden“, will der Binzer Kurdirektor noch nicht konkret werden.

Deutschlandweit Werbung für Binz machen seit dieser Spielsaion jedenfalls schon die „Stralsunder Wildcats“. Die Volleyball-Damen der 2. Bundesliga vom PSV Stralsund tragen das Logo des Ostseebades an wirkungsvoller Stelle: auf ihrem Po.

 

Gerit Herold

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