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Rügen Gegen Wildwuchs: Ostseebäder wollen Eingangstore aufpeppen
Vorpommern Rügen Gegen Wildwuchs: Ostseebäder wollen Eingangstore aufpeppen
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07:21 17.07.2013
Das Unkraut vor den Ortseingangsschildern von Göhren wächst streckenweise schulterhoch. Hier soll Abhilfe geschaffen werden. Und das nicht nur durch Einsatz geeigneter Gartengeräte. Quelle: Chris-Marco Herold
Göhren

Das Unkraut steht teilweise schulterhoch — der Göhrener Ortseingang aus Richtung Lobbe ist wahrlich kein schmückendes Eingangstor für das drittgrößte Ostseebad der Insel. Das soll sich in Zukunft ändern. Vielleicht durch den Einsatz geeigneter Gartengeräte, aber ganz sicher durch großflächige Begrüßungsschilder, die an zwei der vier Göhrener Ortseingänge aufgestellt werden sollen. Dafür haben sich sich die Gemeindevertreter während ihrer öffentlichen Sitzung am Montag ausgesprochen und gleichzeitig einen Wettbewerb gestartet. „Bis zum 30. September können die Göhrener und Freunde unseres Ortes entsprechende Ideen einreichen“, macht Hans-Harald Ott (SPD), stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde, deutlich.

Aufgestellt werden sollen die Schilder zum einen am unkrautüberwucherten Ortseingang aus Richtung Lobbe und zum anderen am Abzweig der Bundesstraße 196 zum Campingplatz und zum Kleinbahnhof. „Dort wollen wir das Schild so positionieren, dass es schon aus einigen hundert Metern aus Richtung Baabe kommend zu sehen ist“, sagt Jörn Fenske.

Der Göhrener Kurdirektor hatte sich diesem und dem anderen Schild eigentlich schon viel näher gesehen. Aber die vom kommunalen Eigenbetrieb vorgeschlagene Herzlich-Willkommen-Variante samt eines Verweises auf den Kneippkurort Göhren sei bei den Gemeindevertretern unlängst nicht auf Wohlwollen gestoßen. „Die wünschen sich etwas mit mehr Anspruch“, sagt Fenske. Den soll nun der ins Leben gerufene Ideenwettbewerb liefern.

Auch im größten Ostseebad der Insel sollen die Ortseingänge aufgehübscht werden. Denn derzeit sieht es bei den Binzer Einfahrten so aus: Sie präsentieren sich nicht mit „Viel Meer Flair“ oder „nordisch nobel“. Hingucker sind sie trotzdem: windschiefe Fahnenmasten halten jeweils ein Transparent. Zudem ist bei dem Eingang aus Richtung Serams gärtnerischer Minimalismus unter Beweis gestellt worden: Mit wenigen Pflanzen sollte hier eine relativ große Fläche begrünt werden — dies ist jedoch misslungen.

„Das wollen wir grundlegend ändern. 20 000 Euro haben wir dafür in den Haushalt eingestellt“, sagt Kurdirektor Knut Schäfer. Wohl in der Nachsaison werden die Binzer sich der Ortseingänge annehmen. Entsprechende Planungen für das Wort „BINZ“ (1,50 Meter hoch, sechs Meter breit und nachts blau angeleuchtet) existieren schon länger. „Umsetzen konnten wir sie nicht, weil uns beispielsweise am Eingang Serams der Bau der Linksabbiegespur für den Golfplatz einen Strich durch die Rechnung gemacht“, macht Schäfer deutlich.

Chris-Marco Herold

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